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Einfamilienhaus (30)
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Das EinfamilienhausNach wie vor steht das Einfamilienhaus auf der Wunschliste potenzieller Bauherren ganz oben. Es soll freistehend sein und für die Familie auf dem Grundstück und im Inneren ausreichend Wohnraum und Platz für die Ausübung von Hobby und Freizeitaktivitäten bieten. Über viele Jahre hinweg war der Winkelbungalow das Ziel aller Träume, während der stark steigenden Grundstückspreise der letzten Jahrzehnte hat sich jedoch eine kompaktere Bauweise durchgesetzt. Seit die Grundstückspreise in einigen Regionen wieder moderat sind, hat der Winkelbungalow eine Renaissance erlebt. Einfamilienhäuser können in verschiedenen Bauweisen erreichtet werden. Sie können konventionell Stein auf Stein oder in Fertigbauweise aus verschiedenen Materialien erstellt werden. Auch in konventioneller Bauweise kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz.
Die typische Gestaltung von Haus und Umfeld Ein Einfamilienhaus hat als typisches Umfeld weitere Einfamilien-, Doppel oder Reihenhäuser. Selten grenzen Grundstücke mit Einfamilienhauscharakter an höhere Bauten. Die Wohnviertel mit Einfamilienhäusern werden von den Gemeinden in der Regel zusammenhängend konzipiert und als Wohngebiete ohne gewerbliche Nutzung oder nur stilles Gewerbe ausgewiesen. Je älter solche Wohngebiete sind, desto mehr vollzieht sich eine Integration in den Ortsbereich und desto enger rücken Verkehr und Geräuschentwicklung an die Siedlungen heran. Die Einfamiliehäuser genießen dennoch den Ruf der höchsten Wohnqualität und repräsentieren in aller Regel den höchsten Gegenwert im Vergleich zu anderen Haustypen. Sie bieten einer Familie einen abgeschlossenen Lebensbereich ohne störende Einflüsse oder Rücksichtnahme direkter Mitbewohner oder Nachbarn. Der Abstand zum nächsten Nachbarn ist für eine individuelle Lebensgestaltung meistens ausreichend und ermöglicht die freie Entfaltung eigener Interessen.
Hilfe bei der Realisierung des Hausbaus Der Bau von Einfamilienhäusern kann über ein individuell geplantes Haus oder über Fertigangebote von Baufirmen, Fertighausunternehmen oder Bauträgern erfolgen. Die Kalkulation umfasst immer den Bau selbst und die anfallenden Zusatzkosten für Grundstückserschließungen mit Medien, Kanalisation und Straßen sowie Vermessungs- und Notarkosten. Für potenzielle Bauherren empfiehlt sich eine umfassende Information im Vorfeld des Hausbaus oder die Beschäftigung eines Bauleiters. Die Koordination eines Hausbaus ist teilweise kompliziert und zeitaufwändig, die Abnahme einzelner Gewerke sollte einem Fachmann Vorbehalten sein. Der Kauf einer fertigen Immobilie umgeht viele der genannten Probleme, hat jedoch eine höhere Grunderwerbsteuer zur Folge, da der Hauswert mit versteuert wird. Gute Informationsquellen für Bauwillige bieten Internet und die Fachpresse der Hausmagazine.
Tipps zur Umsetzung des Immobilienwunsches Die Grundstückssuche wird häufig durch Bauunternehmen unterstützt. Sie suchen im gewünschten Bereich geeignete Grundstücke oder bieten ohnehin ständig für ihre Objekte Grundstücke an. Ein weiterer Anlaufpunkt zur Suche eines Baugrundstückes ist die jeweilige Gemeinde. Oft sind sie an der Ansiedlung junger Familien interessiert und bieten Sonderkonditionen für Grundstücke und ihre Erschließung an. Bei leeren Gemeindekassen in kleineren Ortschaften sind Preisverhandlungen möglich, sie benötigen allerdings Zeit für die erforderlichen Gemeinderatssitzungen und Beschlüsse zum Verkauf. Bauherren von Einfamilienhäusern sollten sich frühzeitig um eine Finanzierung kümmern und sich gegebenenfalls von Fachleuten für Baufinanzierung beraten lassen. Die niedrigen Zinsen der aktuellen Hypothekenkonditionen können mit einem Forwarddarlehen für eine längere Zeitspanne gesichert werden. Dann bleibt den Bauherren genügend Zeit für weitere Entscheidungen.
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