Welcher Kaminofen für Niedrigenergiehaus?

Bei Niedrigenergiehäusern werden Kamine eingesetzt, die raumluftunabhängig arbeiten. Das ist mehr als sinnvoll, da bei modernen Niedrigenergiehäuser die äußere Hülle so gestaltet ist, dass sie nur einen sehr geringen Energieaufwand benötigt, damit das Gebäude beheizt wird. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Belüftung, ansonsten können sich Schimmel und andere Feuchtigkeitsschäden bilden. In jedem Niedrigenergiehaus ist daher auch immer eine kontrollierte Belüftungsanlage vorhanden. Sie hat die Aufgabe, die Raumluft regelmäßig auszutauschen. Wer nun einen raumluftunabhängigen Kaminofen betreibt, bei dem besteht nicht die Gefahr, dass ein Unterdruck beim Absaugen der Raumluft entsteht. Dadurch wird verhindert, dass schädliche Raumgase in den Raum ziehen können. Vergleichbar ist dieser Effekt mit einer Dunstabzugshaube. Aus diesen Gründen werden in Niedrigenergiehäusern nur raumluftunabhängige Kaminöfen eingesetzt. Was ist ein raumluftunabhängiger Kaminofen? Diese Form von Kaminöfen werden besonders gut abgedichtet, so dass keine Rauchgase austreten können. Zudem verfügen die Öfen über eine besonders dichte und selbstschließende Tür. Für die Zulassung ist diese sehr wichtig. Eine sehr interessante und neue Kombination im Bereich der raumluftunabhängigen Kaminöfen besteht in der Kombination aus raumluftunabhängig und wasserführend. Der große Vorteil besteht hier darin, dass diese Kaminöfen auch entfernt liegende Räume aufheizen, da sie an das zentrale Heizsystem angeschlossen werden. So kann ein hoher Wirkungsrad von über 90 Prozent erzielt werden.
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