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Fertighaus Preise & Kosten I Große Preisübersicht
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Fertighaus Preise und Kosten - Was kostet ein Fertighaus?

Fertighaus Preise und Kosten - Was kostet ein Fertighaus?

Fertighäuser gibt es in verschiedenen Preisklassen, je nach Größe, Ausbaustandard und Qualität der Baumaterialien. Bitte wählen Sie aus den folgenden Preisklassen entsprechend Ihres Baubudgets aus. Sie finden schlüsselfertige Fertighäuser nach Kosten und Preisen sortiert. Nutzen Sie die unterschiedlichen Filtermöglichkeiten, um die Ansicht der Fertighäuser nach Ihren individuellen Bauwünschen einzugrenzen. 

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Fertighaus Kosten und Preise

Vor Beginn des Bauvorhabens, holen sich die Bauherren diverse Angebote von Baufirmen ein und vergleichen neben den optischen und funktionalen Anforderungen an Grundriss und Erscheinungsbild des zukünftigen Eigenheims vor allem die Preise der angebotenen Objekte. Beim Hausbau denkt jeder Bauherr direkt an die hohen Kosten, die auf den Häuslebauer im Rahmen der reinen Bauausführung zukommen. Kaum jemand hat jedoch die Kosten im Blick, die vor Baubeginn entstehen und welche finanziellen Mittel nach der Fertigstellung des Hauses noch einzuplanen sind. Wir möchten Ihnen einen Kurzüberblick über die verschiedenen Kosten beim Bau eines Hauses geben:

Welche Kosten entstehen vor dem eigentlichen Baubeginn?

Die ersten Kosten fallen für den Erwerb des Baugrundstückes an. Einen Grundstückskaufvertrag darf nicht jeder Rechtsanwalt verfassen. Hierfür ist ein spezieller Notar erforderlich. Dieser verlangt für das Verfassen und Schließen des Kaufvertrages und die Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch eine Gebühr. Die Höhe ist im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt. Sie beträgt rund 1,5 % des Geschäftswertes des Grundstücks.

Bevor der Bau des Fertighauses beginnt, fallen in der Regel auch noch Kosten für die Erschließung des Grundstücks und Kosten für die Vermessung des Geländes an.

  

Wo finden Bauinteressenten den richtigen Anbieter und welche Gedanken sollten sie sich im Vorfeld machen? 

Zunächst sollte überlegt werden, wie das Fertighaus entstehen soll. Zu entscheiden ist, ob das Haus mit oder ohne Keller errichtet werden soll. Letztere Variante ist günstiger, da neben den Fundamenten nur eine Bodenplatte gegossen werden muss. Zudem können die Kosten für die Baugrube und das Abpumpen des Grundwassers eingespart werden. Die Entscheidung für oder gegen einen Keller ist elementar und kann im späteren Verlauf nicht mehr verändert werden. Ein Keller bietet zusätzlichen Stauraum für nicht ständig benötigte Gegenstände. Ebenso lassen sich im Keller die Hausanschlüsse und die Heizung perfekt unterbringen. Wasser- und Stromleitungen können sichtbar unter der Kellerdecke verbaut werden, so dass eine nachträgliche Bearbeitung einfach gegeben ist. Mancher baut auch den Keller zu einer Souterrain-Wohnung aus, so dass die Fläche als voller Wohnraum genutzt werden kann. 

 

Die Vorbereitungen im Überblick (nach dem Kauf des Baugrundstückes, dem Notartermin und dem Grundbucheintrag):

  • Baugenehmigung 
  • Anschluss des Grundstücks an die Kanalisation
  • Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz
  • Wasserversorgung, ausnahmsweise über Brunnen möglich
  • Strom und Telefon – Verlegung im Erdreich nicht zwingend erforderlich
  • Bodenuntersuchung, kann Planung beeinflussen 
  • Baustelleneinrichtung (Gesetze, Pflichten, Verordnungen)
  • Beräumung, Entsorgung von alten Gebäuden, Bäumen, Müll (Genehmigung)
  • Bautafel, auf der Bauvorhaben, Bauherr und Ausführender stehen
  • Baustrom, um Baumaschinen mit Strom betreiben zu können
  • Straßensperrung, Baustellenzufahrt (Achtung Lkw, ggf. Kran - Genehmigung)
  • Toilette für die Bauarbeiter (Dixi)

 

Die einzelnen Ausbaustufen bestimmen den Preis des Fertighauses 

Daneben gibt es aber noch zahlreiche weitere Überlegungen, die die Preise beim Fertighausbau in die Höhe treiben können. Wo gespart werden kann, zeigt ein Vergleich der verschiedenen Ausbaustufen. So sind folgende Varianten bei Fertighäusern möglich: 

  • Bausatzhäuser
  • Ausbauhäuser
  • Schlüsselfertige Bauweise (mit und ohne Bauträger)

 

Erhebliche Unterschiede in den Preisen zeigen sich auch bei der Größe der Wohnfläche, der Raumaufteilung, beim Ausbau und bei der Ausstattung. Jedem dürfte z. B. klar sein, dass eine größere Wohnfläche einen größeren Grundstücksflächenbedarf nach sich zieht. Wer einen großen Garten haben will, muss zusätzlich tief in die Tasche greifen. 

Beim Ausbau sparen kann derjenige, der sich z. B. für Tapeten statt Strukturputz oder für günstige Kunststoff-Bodenbeläge statt Marmorfliesen entscheidet. Natürlich ist dies aber auch immer abhängig von der (Ab-)Nutzung der Räume und vom persönlichen Geschmack.

Außerdem gibt es auch Bauelemente, die vorgeschrieben oder notwendig sind. An einer dicht befahrenen Straße wird kaum jemand gern auf günstige Fenster mit geringer Schallisolierung setzen. Und z. B. bei Brandschutztüren geben Architekten vor, welche Schutzklasse diese haben müssen.

 

Finanzierung der Kosten für ein Fertighaus

Wollen wir kurz einen Blick auf die diversen Finanzierungslösungen werfen. Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • Finanzierung mit Eigenkapital, allerdings meist nur ein bestimmter Anteil
  • Eigenheimförderung mithilfe von Baukindergeld (bis max. 75.000 Euro Brutto-Haushaltseinkommen, je 1.200 Euro pro Kind, höchstens für die Dauer von 10 Jahren + Freibetrag von 15.000 Euro je Kind und Jahr)
  • Bausparverträge, Darlehen, Forward-Darlehen (privat, Bank, Versicherung)
  • Eigenleistung

 

Es wird empfohlen, mindestens 20 Prozent des Bauvorhabens mit Eigenkapital oder Eigenleistung abzudecken – je mehr, desto besser. Wichtige Kriterien für die Kreditaufnahme sind die effektiven Zinsen, die Laufzeit inklusive der Zinsbindung und die Möglichkeit von Sondertilgungen ohne die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Den Kreditrahmen besser großzügig auswählen, da immer mit Folgekosten zu rechnen ist und sich eine Anschlussfinanzierung bei bestehendem Kredit schwierig gestalten kann.

 

Baukosten sparen durch Eigenleistung

Bei der Finanzierung wird Eigenleistung gewertet wie Eigenkapital. Dabei ist es jedoch wichtig, dass sich der Bauherr nicht zu viel vornimmt. Es kann immer nur einen bestimmten Anteil an Eigenleistung geben, selbst wenn viel Zeit vorhanden ist. 

Ausreichend Freizeit zur Erholung muss dennoch eingeplant werden, denn ein Hausbau, der sich über mehrere Monate ziehen kann, ist sehr kräftezehrend, was von vielen Häuslebauern unterschätzt wird. Deshalb sollte im Vorfeld genau überlegt werden, was selbst erledigt wird und was besser abgegeben werden kann. Es muss ja nicht immer alles in die Hände von Baufirmen gelegt werden – vor allem, wenn beim Fertighausbau Kosten gespart werden sollen. Viele haben Freunde, Bekannte und andere fleißige Mitmenschen, die gern unentgeltlich mit anpacken und helfen. 

Allerdings ist hier darauf zu achten, dass keine Schwarzarbeit erfolgt, also keine unangemeldete Arbeit gegen Entlohnung. Weiterhin ist eine Versicherung wichtig, die Bauherren-Haftpflichtversicherung, die im Schadensfall einspringt. 

 

 

Was kostet ein Fertighaus?

Die Kosten eines Fertighauses variieren je nach Art der Ausstattung und dem Grad der Fertigstellung. Während einfache Häuser bereits für rd. 120-150.000 € zu haben sind, können luxeriöse Häuser auch mehr als 300.000 € kosten. Weiterhin ist die Größe maßgeblich. Pro Quadratmeter Wohnfläche steigt der Herstellungspreis. Durch den Bau eines Kellers wird das Fertighaus ebenfalls teurer. 

 

Auflistung der wesentlichen Kosten von Fertighäuser:

  • Aushub des Kellers (falls geplant) bzw. Gründungsarbeiten und Fundamente
  • Rohbau
  • Dach / Zimmerer
  • Fenster
  • Dachdecken
  • Elektroinstallation
  • Treppenbau
  • Innenputz
  • Trockenbau
  • Heizung
  • Estrich
  • Bodenbeläge
  • Innentüren, Außentüren
  • Einrichtungen (Küche, Bad ...)
  • Garten / Außenanlage

 

Wie lassen sich Kosten sparen beim Bau eines Fertighauses?

Durch den Bau eines Ausbauhauses lassen sich die Kosten beim Bau eines Fertighauses einsparen. Ausbauhaus bedeutet, dass die Baufirma die grundlegenden Gewerke beim Hausbau erledigt. Der Bauherr wird anschließend selbst aktiv und bearbeitet in Eigenleistung die übrigen Arbeiten. Oftmals werden einzelne Gewerke, wie z.B. Maler- und Tapizierarbeiten von den Bauherren selbst erledigt.

 

Ein Fertighaus bietet einem Kunden viele Vorteile - vor Allem Kostenvorteile

Natürlich ist zunächst die Bauzeit eines Fertighauses deutlich geringer gegenüber einem reinen massiv errichteten Hauses eines Bauträgers. Viele Elemente werden bereits in der Fabrik nach einheitlichen Vorgaben maschinell erstellt und sind daher deutlich schneller, effizienter und dadurch günstiger zu bauen. Die Baukosten eines Fertighauses sind aus diesem Grund oftmals günstiger als der Preis eines reinen Massivhauses, bei dem vieles von Hand auf der Baustelle errichtet wird.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der Besichtigung des Fertighauses. Zahlreiche Musterhäuser & Musterhausparks sind im gesamten Bundesgebiet verteilt und ermöglichen eine Begehung des Hauses vor dem eigentlichen Bau. Auf diese Art und Weise ist es dem Kunden möglich, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es sich in dem Objekt leben lässt und ob Zimmergrößen und Grundrisse für die eigenen Bedürfnisse geeignet sind. Dadurch werde Fehlplanungen vermieden und Kosten gesenkt.

Diese Seite bietet Bauherren eine Übersicht der einzelnen Fertighäuser nach Preisen, denn - wie bei Allem im Leben - gibt es auch bei Fertighäusern unterschiedliche Preise, je nachdem, welche Größe und Ausstattung das Haus umfassen soll. Die Preiskategorien auf dieser Seite führen den Kunden zu den entsprechenden Angeboten.

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