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Fördermöglichkeiten für Niedrigenergiehäuser

Fördermöglichkeiten für Niedrigenergiehäuser

Förderprogramme für Niedrigenergiehäuser


Für die Errichtung von Niedrigenergiehäusern hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) insgesamt vier Förderprogramme eingerichtet. Diese Förderkredite tragen die Bezeichnungen

  • "Energieeffizient Bauen" (153),
  • "Wohneigentumsprogramm" (124),
  • "Erneuerbare Energien - Standard - Photovoltaik" (274) und
  • "Erneuerbare Energien - Speicher" (275). 

Durch das Programm "Energieeffizient Bauen" wird die Errichtung oder der Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses 70, 55 und 40 durch zinsgünstige Darlehen gefördert. Die maximale Darlehenssumme beläuft sich auf 50.000 Euro pro Vorhaben, die Frist für die Rückzahlung kann zwischen vier und zehn Jahren gewählt werden. Wer sich für ein KfW-Effizienzhaus 55 oder 40 entscheidet, profitiert zudem von einem Tilgungszuschuss in Höhe von 2.500 bzw. 5.000 Euro. Zudem können Bauherren zwischen einem oder zwei Jahren Tilgungsfreiheit wählen. In dieser Zeit müssen nur die anfallenden Zinsen beglichen werden. Erst danach müssen die Raten in monatlich gleichbleibenden Beträgen beglichen werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein endfälliges Darlehen zu wählen.

Der Kredit kann innerhalb von zwölf Monaten abgerufen werden. Erfolgt die Auszahlung des Kreditbetrages erst zu einem späteren Zeitpunkt, ist für jeden weiteren Monat eine Bereitstellungsprovision (derzeit 0,25 Prozent des Kreditbetrages) zu leisten.

Den Kredit können Bauherren beispielsweise für die Wärmedämmung des Hauses, aber auch für den Einbau einer Heizungsanlage oder einer Solarthermieanlage nutzen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Beantragt wird dieser Kredit - wie auch alle anderen Darlehen - durch das die Baumaßnahme finanzierende Kreditinstitut.
Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen der KfW-Bank ist möglich.

Durch das „KfW-Wohneigentumsprogramm“ werden der Bau oder der Ersterwerb selbst genutzten Wohneigentums gefördert. Die maximale Darlehenssumme beläuft sich auch hier auf 50.000 Euro. Gefördert werden unter anderem

Beim Bau

  • Die Baugrundstückskosten, sofern der Erwerb maximal bis zu sechs Monate vor Eingang des Antrags bei der KfW-Bank erfolgte,
  • Material- und Arbeitskosten,
  • Die Kosten des Architekten, des Energieberaters, des Bauberaters, des Notars, die Grunderwerbssteuer sowie eventuell anfallende Maklergebühren,
  • Die Kosten für die Errichtung der Außenanlagen.

Beim Kauf

  • Der Kaufpreis,
  • Die Kosten für Umbaumaßnahmen, Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten,
  • Die Notar- und Maklergebühren sowie die Grunderwerbssteuer. 

Sämtliche hier vorgestellten Förderprogramme können allerdings nicht für den Erwerb von Ferienhäusern, zur Nachfinanzierung oder zur Umschuldung bereits laufender Darlehen genutzt werden.
 

Nutzung von erneuerbaren Energien   

Auch die Nutzung von erneuerbaren Energien wird durch die KfW-Bank gefördert. So erhalten Bauherren beispielsweise durch das Förderprogramm "Erneuerbare Energien - Standard - Photovoltaik" die Möglichkeit, in eine eigene Photovoltaikanlage zu investieren und damit vom öffentlichen Stromnetz unabhängiger zu werden. Als maximale Darlehenssumme stehen pro Vorhaben 25 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Darlehen werden sowohl Privatpersonen als auch Organisationen beziehungsweise Unternehmen gefördert, die eine Photovoltaik-Anlage installieren lassen oder ein bereits vorhandenes Modell signifikant ausbauen möchten. Durch den Ausbau muss allerdings eine erhebliche Leistungssteigerung erreicht werden. Voraussetzung für die Förderung ist allerdings, dass zumindest ein Teil der gewonnenen Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Möchten Sie zusätzlich eine Solarthermieanlage auf dem Dach installieren lassen, können Sie hierfür Fördermittel aus dem oben bereits erwähnten Programm "Energieeffizient Bauen" einsetzen.
Mit dem Programm "Erneuerbare Energien - Speicher" werden bis zu 100 Prozent der Kosten für das Batteriespeichersystem und für die Photovoltaikanlage gefördert. Der gewährte Kredit kann innerhalb von zwölf Monaten abgerufen werden. Die genaue Höhe des Kredites, die Zinskonditionen und die Dauer der Rückzahlung werden zwischen dem Bauherrn und dem Bankberater abgesprochen. Die Darlehenssumme kann sowohl im Ganzen als auch in Teilbeträgen abgerufen werden. Die tilgungsfreien Anlaufjahre beginnen in diesem Fall mit der Zahlung des ersten Teilbetrages.

Besonders interessant ist, dass bei der Inanspruchnahme dieses Darlehens ein Tilgungszuschuss von bis zu 30 Prozent auf die förderfähigen Kosten des Batteriespeichersystems gewährt wird. Dieses Programm kann allerdings nicht mit anderen KfW- oder ERP-Förderprogrammen kombiniert werden. Sobald die Anlage in Betrieb genommen wurde, können Bauherren bei ihrem Finanzierungsberater die Gewährung des Tilgungszuschusses beantragen.

Weitere Informationen, beispielsweise zu den aktuellen Zinskonditionen, sind auf der Webseite der KfW-Bank abrufbar, aber selbstverständlich auch beim Bankberater Ihres Kreditinstitutes erhältlich.
 

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