Fertighäuser vergleichen: Preise, Grundrisse und Baufirmen

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Ein Portal für lokale Baufirmen

Regionale Betriebe zeigen ihre Hausangebote hier genauso wie die großen Marken, mit Preisen, Grundrissen und Referenzen.

Kurze Wege auf der Baustelle

Wer 30 Kilometer entfernt sitzt, steht bei einer Rückfrage schneller vor Ort als ein Werk am anderen Ende der Republik.

Handwerker aus der Nachbarschaft

Lokale Firmen kennen die Bodenverhältnisse, das Bauamt und die Händler vor Ort. Das spart Zeit bei Genehmigung und Ausführung.

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Regionale Betriebe arbeiten meist ohne Katalog. Sie erreichen sie direkt über ihr Profil.

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Unser Tipp

Musterhaus in der Nähe: vor dem Hausbau selbst hineingehen

Ein Musterhaus besichtigen sagt mehr als jeder Katalog. Raumgrößen und Deckenhöhen lassen sich am Grundriss kaum beurteilen. Wählen Sie Ihr Bundesland.

Was ein Haus wirklich kostet

Der Hauspreis ist nur die Hälfte der Rechnung

Im Katalog steht der Preis für das Haus. Bis Sie einziehen, kommen Grundstück, Grunderwerbsteuer, Bodenplatte, Hausanschlüsse und Außenanlagen dazu. Diese vier Werkzeuge nehmen Ihnen das Rechnen und das Suchen ab.

Warum ein Fertighaus Sinn macht

Zwei Dinge entscheiden beim Hausbau über Nerven und Geld: wann Sie die Schlüssel bekommen und ob der Preis am Ende hält.

Paar trägt Umzugskartons in sein neu gebautes Fertighaus

Sie ziehen früher ein

Nach der Bodenplatte steht Ihr Haus an einem Tag. Keine langen Trocknungszeiten. Den Einzugstermin legen Sie vorher fest und kündigen Ihre Mietwohnung, ohne zu zittern.

Paar prüft am Esstisch den Grundriss und die Kosten seines Hauses

Sie kennen Ihr Budget vorher

Die Bauteile entstehen im Werk statt auf der Baustelle. Viele Firmen sichern dafür einen Festpreis zu. Sie wissen schon bei der Unterschrift, was Ihr Haus kostet.

Hausbau mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten

Moderner Bungalow mit Flachdach und Panoramafenster über Eck

Sie sind auf der Suche nach Ihrem ganz persönlichen Traumhaus? Mit einem schlüsselfertigen Fertighaus oder einem Bausatzhaus lassen sich fast alle individuellen Bauherrenwünsche erfüllen, denn auch Fertighäuser sind äußerst flexibel gestaltbar.

Ebenso wie im Massivhausbau ist das Fertighaus dabei vielfältig baubar und es sind lediglich durch Material und Statik Grenzen gesetzt. Generell können auch beim Fertighaus alle Sonderwünsche verwirklicht werden. Auf der Basis vorhandener Baupläne können Sie Ihr ganz persönliches Haus bauen, egal ob Einfamilienhaus, Holzhaus oder Bungalow, Passivhaus oder Energiesparhaus. Diese Gestaltungsmöglichkeit setzt sich übrigens auch beim Hausbau selbst fort: Fertighäuser können in der Regel in verschiedenen Ausbaustufen hergestellt werden. Dies ist besonders für preisbewusste Kunden interessant, denn je mehr Eigenleistung eingebracht werden kann, umso günstiger wird der Bau des Eigenheims. Durchsuchen Sie unsere Haus-Datenbank nach Ihrem Traumhaus und fragen Sie direkt beim Fertighaushersteller Preise, Grundrisse und die weiteren Details für Ihren Hausbau an.

Massivhaus oder Fertighaus: Wo liegen die Unterschiede, Vor- und Nachteile?

Der größte Traum vieler Menschen ist es Häuser zu bauen. Doch bevor der Startschuss für den Hausbau fällt, müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden. Eine der grundlegenden Entscheidungen ist die für die Bauweise des neuen Hauses. Grundsätzlich kann man hier zwischen Fertighaus und Massivhaus unterscheiden. Beide Varianten bieten Vor-, aber auch Nachteile, über die sich angehende Häuslebauer vorab ausreichend informieren sollten. 

Es ist wichtig, dass Sie als Bauherr oder Bauherrin sich vor der Errichtung bzw. vor der Auswahl eines Hauses über die verschiedenen Eigenschaften der einzelnen Haustypen im Klaren sind. Auf Beispielhaus.de haben wir die Hausangebote unserer Baufirmen daher in verschiedene Kategorien einsortiert, damit Ihnen die Unterscheidung klarer wird. Zudem geben wir Ihnen gerne Infos zu den Unterschieden, und den Vor- und Nachteile der beiden Hausbau-Typen.

Vorteile vom Fertighaus

Fertighaus als Stadtvilla mit offener Galerie

Betrachten wir zunächst das Fertighaus. Es überzeugt vor allem durch zwei grundlegende Vorteile: 

  • Kurze Bauzeit 

Die Bauzeit ist oft das schlagkräftigste Argument für das Fertighaus. Nachdem Keller oder Bodenplatte errichtet sind, können die Einzelteile des Fertighauses in der Regel in nur einem Tag aufgestellt und montiert werden. Lange Trocknungszeiten entfallen dabei im Vergleich zum Massivhaus, so dass die Planungssicherheit für den Bauherrn steigt. So kann er den Tag des Einzugs vorab festlegen und rechtzeitig die bisherige Mietwohnung kündigen und den Umzug vorbereiten. 

Zudem bieten viele Fertighausanbieter ein „Rundum-Sorglos-Paket“ mit an. Dieses umfasst nicht nur den Bau des Hauses, sondern auch die Gespräche mit Behörden und Co., die vom Laien alleine oft kaum zu bewerkstelligen sind.  

  • Günstige Baukosten

Der zweite sehr große Vorteil beim Fertighaus liegt in den günstigen Kosten, die die Anbieter immer wieder anpreisen. Grund für die niedrigen Kosten sind standardisierte Fertighauselemente, die sozusagen in großen Mengen „von der Stange“ gefertigt werden. Durch die großen Mengen sinkt der Einzelpreis und das Fertighaus kann günstiger angeboten werden.  

Die Bauteile können auf Basis der Holzrahmenständerbauweise oder mit Bauteilen aus gegossenem Beton inklusive Stahlarmierung gefertigt werden. Die neueste Errungenschaft in diesem Bereich ist der Fertighausbau mit Spundwänden. Diese bestehen aus Polystyrolschaumstoff-Platten, auch bekannt als Styropor, die mit einer Metallarmierung versehen sind. Mit speziellen Verbindungselementen werden diese Wände nach dem Aufstellen verbunden und die Fugen verschmiert. Schraubzwingen und Verstrebungen aus Holz oder Stahl sind hier die beliebtesten Verbundelemente. 

Zur groben Kalkulation Ihres Hausbaus empfehlen wir Ihnen unseren Baukostenrechner. Dieser gibt Ihnen grob einen Überblick über die zu erwartenden Kosten. 


Fertighaus bringt auch Nachteile mit sich

Fertighaus mit Zwerchgiebel und Pultdach

Trotzdem ist das Fertighaus nicht nur mit Vorteilen behaftet, sondern sollten sich angehende Bauherren auch die Nachteile dieser Bauweise genauer ansehen. Der wichtigste Nachteil ist in der fehlenden Individualität zu sehen. Geringe Hausbaukosten können nur dann entstehen, wenn die Elemente für den Hausbau in großen Stückzahlen gefertigt werden. Das bedeutet aber auch, dass sehr viele Menschen im gleichen Haustyp wohnen, das individuelle Wohnen wird somit deutlich verringert.  

Natürlich bieten die Fertighaus-Anbieter auch Individualisierungen an, vorwiegend im Rahmen der Musterhäuser. Darüber hinaus können Bauherren sich auch für darüber hinausgehende Individualisierungen entscheiden. Allerdings sind diese in der Regel mit so hohen Mehrkosten versehen, dass die meisten Bauherren davon Abstand nehmen. 

Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass Grundstück und Fertighaus zusammenpassen müssen.

Wer sein Grundstück bereits gekauft und sich für ein bestimmtes Fertighaus entschieden hat, kann immer noch böse Überraschungen erleben. Wenn Haus und Grundstück nicht zusammenpassen, müssen am Fertighaus Änderungen vorgenommen werden und die schlagen finanziell oft sehr stark zu Buche, so dass der Preis eines klassischen Massivhauses sogar noch übertroffen werden kann.  

Ebenfalls bietet das Fertighaus aufgrund der ihm eigenen Bauweise eine deutlich verringerte Schalldichtigkeit im Vergleich zum Massivhaus. Das heißt, dass Geräusche von außen schneller nach innen dringen und umgekehrt. Gerade in Gegenden mit dichter Wohnbebauung oder an viel befahrenen Straßen sollte dieser Punkt bei der Entscheidung ausreichend Berücksichtigung finden. Ebenfalls ist der Trittschallschutz im Massivhaus oft besser ausgeprägt, als im Fertighaus.

Die Vorteile vom Massivhaus

Massivhaus als Stadtvilla mit Garten

Betrachtet man das Massivhaus als Hausbauvariante, ergeben sich hier ebenfalls viele Vorteile. So kann das Massivhaus mit einem sehr guten Schallschutz punkten, wodurch Geräusche von außen nicht so schnell ins Hausinnere gelangen. Insgesamt lebt man also im Massivhaus ruhiger.  

Doch auch die Wohngesundheit ist ein schlagkräftiges Argument, welches für das Massivhaus spricht. Innen- und Außenwände bestehen in der Regel aus Naturprodukten. Diese können den Wasserdampf aus der Raumluft absorbieren und wieder abgeben. Somit ergibt sich eine natürliche Regelung des Raumklimas.  

Zudem wird die Heizwärme in den Wänden besser gespeichert und nach und nach wieder abgegeben. Damit kann alleine die für das Massivhaus typische Wandkonstruktion dauerhaft dabei helfen, Heizenergie und somit auch Geld einzusparen. Werden natürliche Materialien für den Massivhausbau verwendet, ist die Chance groß, dass diese nicht mit allergenen Stoffen belastet sind. So eignet sich das Massivhaus ebenfalls sehr gut für Allergiker.  

Außerdem spricht der ökologische Gedanke für das Massivhaus. So müssen beim Fertighaus die Baumaterialien zunächst zur Fertigungsstätte transportiert werden, die Bauteile werden gefertigt und dann erneut zur Baustelle transportiert. Beim Massivhaus entfällt zumindest ein Transportweg und oftmals haben die Firmen, die Massivhäuser anbieten, ihren Standort auch in der Nähe des jeweiligen Bauplatzes. Dadurch werden Transportwege zusätzlich verkürzt.  

Fertighaus bauen mit Beispielhaus.de

Beispiel eines Fertighauses

Beispiel eines Einfamilienhauses in massiver Bauweise als Ausbauhaus oder Fertighaus lieferbar von der Bien Zenker GmbH.

Muss das Haus nach vielen Jahren abgerissen werden, spielt das Massivhaus seine Vorteile noch einmal gekonnt aus. Denn die meisten der verwendeten Bauteile können nach dem Abriss wieder verwendet oder recycelt werden. Das betrifft vor allem die Rohstoffe Kalk, Lehm, Kies und Sand, die für das Massivhaus eingesetzt werden. Sie können nach dem Abriss erneut verwendet werden. Beim Fertighaus ist dies nur in geringem Umfang möglich. 

Ein weiterer, wichtiger Vorteil beim Massivhaus ist der Brandschutz. Denn die Materialien für das Massivhaus sind größtenteils nicht-brennbar. Kommt es zu einem Brand, wird von den natürlichen Baustoffen zudem kein giftiger Rauch abgesondert.

Weitere Vorteile beim Massivhaus sind:

  • Längere Lebensdauer 
    Dadurch kann der Wert im Falle eines Wiederverkaufs um 20 bis 40 Prozent höher als beim Fertighaus ausfallen. Zudem ist die Beleihungsgrenze, die Banken akzeptieren, meist höher angelegt.  

  • Individualisierungen
    Individuelle Wünsche der Bauherren können durch eigens angefertigte Baupläne berücksichtigt werden. Angefangen bei der Raumaufteilung im Inneren des Hauses bis hin zur Form und Ansicht des Hauses von außen, können persönliche Wünsche berücksichtigt werden.

Nachteile vom Massivhaus

Modernes Doppelhaus mit hellem Wohn- und Essbereich

Natürlich bietet auch das Massivhaus Nachteile. Hier ist vor allem der vergleichsweise hohe Preis zu nennen. Aber dieser kann ebenfalls beim Fertighaus erreicht werden, wenn dieses entsprechend individualisiert werden soll. Zudem ist der Bau beim Massivhaus langwierig und oftmals wetterabhängig. 

In Schlechtwetterperioden kann es so zu Unterbrechungen beim Bau kommen, die den Baufertigstellungszeitpunkt nach hinten verschieben. Die Planbarkeit für den Bauherrn ist damit deutlich heruntergesetzt. 

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Bauqualität beim Fertighaus prüfen: Zertifikat, Werksbesichtigung und Vertrag

Beim Fertighaus entstehen Wände, Decken und Dach überwiegend im Werk. Die Bauqualität entscheidet sich deshalb zu einem großen Teil in der Fertigung und bei der Montage auf der Baustelle. Drei Punkte helfen bei der Einschätzung:

  • Zertifikat und Zertifizierung: Für Fertighäuser in Holzbauweise gibt es das RAL-Gütezeichen Holzhausbau (RAL-GZ 422). Es wird unter anderem von der Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau vergeben und setzt eine Eigenüberwachung sowie eine laufende neutrale Fremdüberwachung von Herstellung und Montage voraus. Fragen Sie die Baufirma, welche Zertifizierung sie hat, und lassen Sie sich das Zertifikat zeigen.
  • Werksbesichtigung: Wer die Fertigung selbst sieht, versteht besser, wie Wandaufbau, Dämmung und Installationen entstehen. Fragen Sie vor der Unterschrift nach einer Werksbesichtigung und nach Referenzhäusern in Ihrer Region.
  • Bau- und Leistungsbeschreibung: Sie legt fest, was geliefert wird. Achten Sie auf konkrete Angaben zu Wandaufbau, Fenstern, Heiztechnik und Ausbaustufe statt auf allgemeine Formulierungen.

Wärmedämmung und Heiztechnik im Fertighaus

Im Holzrahmenbau liegt die Wärmedämmung zum großen Teil zwischen den Holzständern in der Wand. Dadurch lassen sich gute Dämmwerte bei vergleichsweise schlanken Außenwänden erreichen. Die Mindestanforderungen an den Wärmeschutz und die Anlagentechnik von Neubauten regelt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz hieß. Viele Anbieter bauen darüber hinaus nach einem Effizienzhaus-Standard, der Voraussetzung für Förderprogramme der KfW sein kann.

Bei der Heiztechnik lohnt ein genauer Blick ins Angebot: Steht dort eine bestimmte Wärmepumpe mit Leistungsangabe oder nur ein Budgetbetrag? Sind Fußbodenheizung, Warmwasserbereitung und gegebenenfalls eine Lüftungsanlage enthalten? Solche Details bestimmen die Betriebskosten über viele Jahre stärker als kleine Unterschiede im Kaufpreis.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Häufige Fragen zum Fertighaus

Was kostet derzeit ein Fertighaus?

Einen allgemeingültigen Preis gibt es nicht. Die Kosten hängen von Wohnfläche, Ausbaustufe, Ausstattung, Energiestandard und Baufirma ab, dazu kommen Grundstück, Bodenplatte oder Keller, Baunebenkosten und Außenanlagen. Zur Entwicklung: Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Baupreise für Einfamilien-Fertighäuser 2024 um 0,5 Prozent gegenüber 2023, bei konventionell gebauten Wohngebäuden um 2,9 Prozent. Konkrete Preise sehen Sie bei jedem Haus auf beispielhaus.de, zum Beispiel unter Fertighäuser bis 300.000 Euro. Der Baukostenrechner hilft bei den Nebenkosten.

Was ist der größte Nachteil bei einem Fertighaus?

Der wichtigste Nachteil ist der begrenzte Spielraum für Änderungen: Fertighäuser werden aus einem Baukastensystem geplant, größere Abweichungen vom Entwurf kosten oft deutlich mehr. Außerdem müssen Haus und Grundstück zusammenpassen, nachträgliche Anpassungen sind teuer. Beim Schallschutz kommt es auf den konkreten Wand- und Deckenaufbau an, fragen Sie danach. Weitere Punkte finden Sie oben im Abschnitt zu den Nachteilen des Fertighauses.

Wie viele Häuser werden als Fertighaus gebaut?

Laut Statistischem Bundesamt wurden 2024 rund 16.900 Wohngebäude in Fertigteilbauweise fertiggestellt, darunter rund 14.300 Einfamilienhäuser. Damit war mehr als jedes fünfte fertiggestellte Wohngebäude ein Fertigteilbau, der Anteil lag bei 22,2 Prozent. Fertighäuser sind also eine verbreitete Bauweise, der größte Teil der neuen Wohngebäude entsteht aber weiterhin konventionell.

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