Was ist ein Passivhaus?

Was ist ein Passivhaus?

Bei einem Passivhaus sorgt eine spezielle Haustechnik für einen enorm niedrigen Energieverbrauch, der fast auf 0 Prozent geht. Dabei sind Passivhäuser mit einer Thermoskanne zu vergleichen. Dank der dicken Dämmschicht, speichern sie die Innenwärme nahezu vollständig. Bei dieser Wärme handelt es sich aber nicht um Heizwärme sondern um die Wärme, die automatisch anfällt, z.B. durch Sonneneinstrahlung, durch die Bewohner selbst oder durch die vorhandenen elektrischen Geräte. Die Wärme im Haus wird also "passiv" erzielt, im Gegensatz zu einem normalen Haus, dass die Wärme aktiv durch eine Heizungsanlage erzeugt. Passivhäuser sind komplett luftdicht. Für frische Luft sorgt eine Lüftungsanlage, die Frischluft und Raumluft austauscht. Dank dieser kontrollierten Lüftung, geht kaum Wärme verloren. Die Energie, die für das Nachheizen an besonders kalten Tagen und für warmes Wasser benötigt wird, stammt aus regenerativen Quellen, wie zum Beispiel aus einer Wärmepumpe und einer Solartherme. Durch diese innovative Kombination erreichen Passivhäuser eine perfekte Energieeffizienz. Der primäre Energiebedarf liegt beim Warmwasser, beim Strom und beim Heizen lediglich bei 120 Kilowattstunden und der Heizwärmebedarf auf 15 Kilowattstunden pro Jahr und pro Quadratmeter. In diesem Bereich gibt es auch Passivhäuser, die komplett auf fossile Energieträger verzichten.

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