Was kostet ein Reihenhaus und wo lassen sich Kosten sparen?
Reihenhäuser sind in der Regel günstiger zu bauen als freistehende Einfamilienhäuser, weil sich Grundstück, Außenwände und Erschließung auf mehrere Häuser verteilen. Wie viel ein Reihenhaus konkret kostet, hängt von Größe, Bauweise, Ausstattung und Grundstück ab. Eine pauschale Zahl wäre irreführend. Hauspreise zum Vergleich finden Sie unter Reihenhaus bauen.
Wo sich beim Reihenhaus sparen lässt
- Weniger Außenwand: Bei einem Reihenmittelhaus grenzen zwei Seiten an Nachbarn. Es entfällt Fassade, außerdem verlieren Sie weniger Wärme über Außenwände.
- Grundstück: Reihenhäuser stehen auf schmaleren Grundstücken ohne seitlichen Grenzabstand, die Grundstückskosten sinken.
- Erschließung und Anschlüsse: Straße, Wasser, Strom und Abwasser werden für die Zeile gemeinsam geplant. Das kann Kosten teilen.
- Standardgrundrisse: Einfache Baukörper ohne Erker und individuelle Anbauten halten das Budget stabil.
- Planung und Genehmigung: Wird die ganze Zeile gemeinsam geplant, fallen Architektenhonorar und Genehmigungsverfahren nur einmal an. Die Baunebenkosten lassen sich so senken.
Wo Sie nicht sparen sollten
Die Haustrennwand zwischen den Häusern ist keine beliebige Innenwand. Sie muss Anforderungen an Schallschutz und Brandschutz erfüllen. Billigere leichte Wände wie Gipskarton ersetzen sie nicht. Warum der Schallschutz entscheidet, erklärt Reihenhauswände zum Nachbarn dämmen.
Heizung und Betrieb
Eine gemeinsame Heizanlage für mehrere Häuser kann Investitionskosten teilen, erfordert aber klare Verträge und eine Abrechnung nach Heizkostenverordnung. Moderne Systeme wie die Wärmepumpe oder die Pelletheizung sind in der Anschaffung teurer und senken dafür die laufenden Kosten. Auch bei der Müllentsorgung, bei Einfahrten und bei der Wartung lassen sich Kosten teilen, wenn die Parteien sich gut verstehen und die Regeln schriftlich festhalten. Auf der Seite Heizungsanlage im Reihenhaus finden Sie dazu mehr.
Kosten richtig vergleichen
Vergleichen Sie Angebote erst, wenn klar ist, was im Preis steckt: Bodenplatte, Keller, Hausanschlüsse, Außenanlagen. Und rechnen Sie neben dem Haus mit Grundstück und Baunebenkosten. Einen ersten Überschlag liefert der Baukostenrechner.