10 von 10 Häusern angezeigt
Niedrigenergiehaus · bis 200.000 € schlüsselfertig · bis 200 m²: alle Häuser
Bungalow Chekara
Niedrigenergiehaus in Blockhausbau, 1-geschossig unter 18-Grad-Satteldach, ohne Keller, Niedrigenergiehaus.
ab 174.811 € schlüsselfertig
72 m² · 3 Zimmer
Haus Heiligendamm
Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 22-Grad-Walmdach, ohne Keller.
ab 185.820 € schlüsselfertig
129 m² · 4 Zimmer
Holzhaus "Donau"
Niedrigenergiehaus in Blockhausbau, 1,5-geschossig unter 18-Grad-Satteldach.
ab 80.000 € schlüsselfertig
69 m² · 2 Zimmer
Haus Grömitz
Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 45-Grad-Satteldach, ohne Keller.
ab 190.610 € schlüsselfertig
131 m² · 5 Zimmer
DAN-WOOD House Park 169W
Alle DAN-WOOD Häuser sind Energiesparhäuser und erfüllen standardmäßig die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 70. Wir können Ihnen jedes Haus auch als KfW-E…
ab 169.800 € schlüsselfertig
169 m²
Holzhaus "Kalinowe Pola"
Niedrigenergiehaus in Blockhausbau, 2-geschossig unter 16-Grad-Satteldach.
ab 196.000 € schlüsselfertig
6 Zimmer
Reckefjord - Fjordserie
Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 40-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.
ab 184.537 € schlüsselfertig
104 m²
Holzhaus "Baden-Württemberg"
Niedrigenergiehaus in Blockhausbau, 1-geschossig unter 18-Grad-Satteldach.
ab 191.000 € schlüsselfertig
3 Zimmer
DAN-WOOD House Park 164W
Schlüsselfertiges, 163 qm großes Niedrigenergiehaus inkl. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
ab 174.600 € schlüsselfertig
163 m²
Holzhaus "Sachsen Leipzig"
Niedrigenergiehaus in Holzbauweise, 1-geschossig unter 16-Grad-Satteldach.
ab 100.000 € schlüsselfertig
70 m² · 3 Zimmer
Mehrere Häuser im Blick? Merken Sie sich alles, was Ihnen gefällt, und fordern Sie am Ende Preis und Baubeschreibung für alle auf einmal an. Ihre Auswahl können Sie als Link an Ihren Partner oder Ihre Familie schicken. Gemerkte Häuser ansehen
Weitere Häuser bis 300.000 €
Im Bestand passen nur wenige Häuser exakt in Ihr Budget. Diese liegen knapp darüber und lassen sich oft günstiger bauen, wenn Sie Eigenleistung einbringen.
Sachsenheimer Fertighaus SD133
Niedrigenergiehaus in Holzständerbauweise, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.
ab 271.630 € schlüsselfertig
133 m² · 6 Zimmer
Ranafjord - Fjordserie
Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 2-geschossig unter Satteldach, Effizienzhaus 55.
ab 281.206 € schlüsselfertig
133 m²
Sunrise Stadtvilla 4
Niedrigenergiehaus in Holzbauweise, 2-geschossig unter Flachdach, ohne Keller, Effizienzhaus 40.
ab 215.225 € schlüsselfertig
118 m² · 5 Zimmer
Einfamilienhaus Fomin
Niedrigenergiehaus in Blockhausbau, 1-geschossig unter 35-Grad-Satteldach, ohne Keller, Niedrigenergiehaus.
ab 250.300 € schlüsselfertig
148 m² · 4 Zimmer
Haus Wittmund
Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 42-Grad-Satteldach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.
ab 269.600 € schlüsselfertig
158 m² · 5 Zimmer
Bungalow | BU1 | 129 qm | analog KfW55
Niedrigenergiehaus in Massivbauweise, 1-geschossig unter 25-Grad-Satteldach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.
ab 292.500 € schlüsselfertig
129 m² · 3 Zimmer
Magnus Holz
Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1-geschossig unter 22-Grad-Walmdach, Effizienzhaus 55.
ab 244.379 € schlüsselfertig
113 m² · 5 Zimmer
Einfamilienhaus 143 SD - Drevo Fertigbau
Niedrigenergiehaus in Holzständerbauweise, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 40.
ab 282.829 € schlüsselfertig
142 m² · 4 Zimmer
SOLUTION 101 V2
Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1-geschossig unter 22-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.
ab 233.530 € schlüsselfertig
101 m² · 3 Zimmer
Atle - Borealserie
Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 40-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.
ab 299.994 € schlüsselfertig
159 m²
Lessingstraße 128 WD
Niedrigenergiehaus in Holztafelbau, 1-geschossig unter 22-Grad-Walmdach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.
ab 285.700 € schlüsselfertig
128 m² · 4 Zimmer
Sachsenheimer Fertighaus SD120
Niedrigenergiehaus in Holzständerbauweise, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.
ab 253.760 € schlüsselfertig
119 m² · 7 Zimmer
Haus EINSxl - Schön. Sauber. Gesund.
Niedrigenergiehaus in Massivbauweise, 2-geschossig unter Flachdach.
ab 299.000 € schlüsselfertig
165 m²
young line
Das hier vorgestellte 3S Fertighaus Young line kann entsprechend den Kriterien der KfW-Bank als Niedrigenergiehaus beziehungsweise KfW-Effizienzhaus errichtet w…
ab 287.500 € schlüsselfertig
122 m²
Marktüberblick
Preise und Wohnflächen in Zahlen
Auf beispielhaus.de bieten derzeit 5 Baufirmen 10 Häuser in der Auswahl „Niedrigenergiehaus bis 200.000 € schlüsselfertig, bis 200 m² Wohnfläche“ an. Schlüsselfertig liegt der mittlere Preis (Median) bei 184.537 €. Die mittlere Wohnfläche beträgt 129 m², ein schlüsselfertiges Angebot kostet im Mittel rund 1.440 € je m² Wohnfläche.
| Kennzahl | Wert | Grundlage |
|---|---|---|
| Häuser in dieser Auswahl | 10 | alle |
| Baufirmen | 5 | alle |
| Schlüsselfertig, niedrigster Preis | 80.000 € | 10 Häuser |
| Schlüsselfertig, Median | 184.537 € | 10 Häuser |
| Schlüsselfertig, höchster Preis | 196.000 € | 10 Häuser |
| Wohnfläche, Median | 129 m² | 8 Häuser |
| Preis je m² schlüsselfertig, Median | 1.440 € | 8 Häuser |
Datenstand: 16.10.2026, ohne Grundstück und Baunebenkosten. Angaben der Baufirmen. Leistungsumfang und Berechnung der Wohnfläche unterscheiden sich je Angebot. Median: Etwa die Hälfte der Angebote liegt darunter, etwa die Hälfte darüber.
Vergleichen Sie 10 Niedrigenergiehäuser verschiedener Hausbaufirmen! Nutzen Sie die kfw Förderprogramme und sparen Sie beim Hausbau.
Energie sparen und damit der Umwelt etwas Gutes tun, ist das Ziel vieler Hausherren. Um diese Ziele umzusetzen kann das Niedrigenergiehaus, als Einfamilienhaus, Bungalow Mehrfamilienhaus der Zweifamilienhaus genutzt werden. Unsere Baufirmen planen mit Ihnen zusammen gerne das perfekte Niedrigenergiehaus Ihrer Wünsche. In unserer Datenbank finden Sie mehr als 400 Modelle. Finden auch Sie das Haus Ihrer Träume.
Fragen zu Niedrigenergiehäusern
Was ist ein Niedrigenergiehaus?
Was ist ein Niedrigenergiehaus?
Ein Niedrigenergiehaus ist ein Gebäude, das deutlich weniger Heizenergie braucht als die gesetzlichen Mindestanforderungen verlangen. Der Name beschreibt also, was das Haus auszeichnet: Es braucht wenig Energie zum Heizen. Der Begriff ist nicht gesetzlich geschützt und nicht mit einem festen Zahlenwert hinterlegt.
Es kann ein Neubau oder ein gut sanierter Altbau sein, der Baustil spielt keine Rolle. Das Niedrigenergiehaus liegt energetisch zwischen einem Haus nach Mindeststandard und einem Passivhaus.
Woran Sie ein Niedrigenergiehaus erkennen
Gute Wärmedämmung
Dach, Außenwände und Kellerdecke sind überdurchschnittlich gedämmt. Wärmebrücken werden möglichst vermieden.
Luftdichte Hülle
Ungewollter Luftaustausch wird begrenzt. Gelüftet wird gezielt, meist über eine Lüftungsanlage, häufig mit Wärmerückgewinnung.
Gute Fenster
Wärmeschutzverglasung mit gutem Dämmwert verringert die Wärmeverluste über die Fensterflächen.
Effiziente Heizung
Zum Beispiel eine Wärmepumpe oder eine Pelletheizung, die wenig Energie für die Wärmeerzeugung benötigt.
Niedrigenergiehaus, Effizienzhaus und Passivhaus
Seit dem 29.07.2026 gelten für Neubauten die Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG), das zuvor als Gebäudeenergiegesetz (GEG) galt. Der Gesetzestext nennt als Maßstab unter anderem den Jahres-Primärenergiebedarf und den baulichen Wärmeschutz. Ältere Bezeichnungen wie die Energieeinsparverordnung (EnEV) sind abgelöst.
Heute wird meist von KfW-Effizienzhäusern gesprochen, etwa Effizienzhaus 55 oder 40. Welche Stufe die KfW fördert, ändert sich häufig. Prüfen Sie den aktuellen Stand direkt auf kfw.de, bevor Sie planen.
Ein Passivhaus ist strenger definiert: Der Jahresheizwärmebedarf liegt bei höchstens 15 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche (BauNetz Wissen). Mehr dazu unter Passivhaus bauen. Wo die Unterschiede zum Niedrigenergiehaus liegen, zeigt Niedrigenergiehaus oder Passivhaus.
Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.
Vorteile und Nachteile
Vorteile
Weil das Haus wenig Energie zum Heizen braucht, sinkt der Energieverbrauch und damit meist auch die laufenden Heizkosten. Die gedämmte Hülle und eine richtig geplante Lüftung sorgen außerdem für ein gleichmäßiges Raumklima.
Nachteile
Die Baukosten können höher ausfallen als bei einem Haus nach Mindeststandard, weil Dämmung, Fenster und Technik aufwendiger sind. Zudem braucht das Haus eine durchdachte Lüftung, sonst kann es zu Feuchteschäden kommen.
Was Sie vor dem Bau klären sollten
Verlassen Sie sich nicht auf die Bezeichnung „Niedrigenergiehaus“ im Prospekt. Lassen Sie sich den Energiestandard in der Baubeschreibung festschreiben und durch einen Energieberater nachweisen. Wie ein solches Haus funktioniert, erklärt Wie funktioniert ein Niedrigenergiehaus, die Förderung behandelt Fördermittel für das Niedrigenergiehaus.
Welche Heizung für Niedrigenergiehaus?
Heizung für ein Niedrigenergiehaus: welche Systeme passen
Für ein Niedrigenergiehaus passt am besten eine Heizung mit niedriger Vorlauftemperatur, meist eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung. Auch Pelletheizungen oder Fernwärme sind möglich. Weil der Wärmebedarf klein ist, sollte die Heizung nicht überdimensioniert werden. Die Heizlast berechnen Sie deshalb vor der Auswahl des Geräts, etwa nach DIN EN 12831.
Mögliche Heizsysteme im Überblick
- Wärmepumpe: Luft, Erdreich oder Grundwasser dienen als Wärmequelle. Sie arbeitet mit Fußbodenheizung effizient, mit Photovoltaik kann sie einen Teil des Stroms selbst nutzen.
- Pelletheizung: Brennstoff aus Holz, sinnvoll, wenn Lagerraum vorhanden ist. Sie benötigt jährliche Wartung.
- Fernwärme: Wenn am Standort verfügbar. Die Preise bestimmt der Versorger.
- Gas- oder Ölheizung: Ob Gas- oder Ölheizungen noch zulässig sind und welcher Anteil erneuerbarer Energie gilt, regelt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Den aktuellen Stand klären Sie vor der Planung mit einem Energieberater. Für die KfW-Förderung Effizienzhaus 55 darf das Haus nicht mit Öl oder Gas beheizt werden (Stand: Oktober 2026, KfW-Produktseite).
Heizkosten nach Heizsystem
Die laufenden Heizkosten hängen stark vom Energieträger und vom Verbrauch ab. Vergleichswerte für Beispielgebäude veröffentlicht der Heizspiegel, den Sie bei co2online finden. Ein Neubau verbraucht in der Regel weniger als ein Altbau. Mehr dazu unter Energiekosten im Einfamilienhaus.
Heizung und Lüftung zusammen planen
Die Heizung wird mit der Lüftung abgestimmt. Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung spart Heizenergie, wie sie arbeitet, steht unter Lüften im Niedrigenergiehaus. Für einen zusätzlichen Kaminofen lesen Sie Kaminofen im Niedrigenergiehaus.
Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.
Welcher Kaminofen für Niedrigenergiehaus?
Welcher Kaminofen für ein Niedrigenergiehaus?
In ein Niedrigenergiehaus gehört ein raumluftunabhängiger Kaminofen. Er bezieht seine Verbrennungsluft über eine eigene Leitung von außen und nicht aus dem Wohnraum. So entsteht in der luftdichten Gebäudehülle kein Unterdruck, der Abgase zurück in den Raum ziehen könnte. Die endgültige Auswahl und die Abnahme klären Sie mit dem Bezirksschornsteinfeger.
Warum raumluftunabhängig?
Ein Niedrigenergiehaus ist luftdicht gebaut und wird meist über eine Lüftungsanlage belüftet. Ein raumluftabhängiger Ofen würde dem Raum Luft entziehen. Das kann einen Unterdruck erzeugen, vergleichbar mit einer laufenden Dunstabzugshaube, und bei ungünstigen Bedingungen Abgase in den Wohnraum drücken. Das ist ein Sicherheitsrisiko (Kohlenmonoxid).
Was einen raumluftunabhängigen Kaminofen ausmacht
- Dichte Bauweise: Der Brennraum und die selbstschließende Tür sind besonders dicht, damit keine Rauchgase austreten.
- Eigene Zuluft: Die Verbrennungsluft kommt über einen Anschluss von außen, in der Regel durch eine Leitung durch die Wand oder aus dem Keller.
- Nachweis: Achten Sie auf einen Nachweis der Raumluftunabhängigkeit des Herstellers und auf die Zulassung für den Betrieb mit Lüftungsanlage.
- Wasserführend: Eine Variante gibt einen Teil der Wärme an das Heizsystem ab und kann so auch entfernte Räume erreichen.
Planung und Abnahme
Binden Sie den Bezirksschornsteinfeger früh ein, noch vor der Bestellung des Ofens. Er prüft Schornstein, Zuluft und Abstände und nimmt die Anlage ab. Auch die Lüftungsanlage sollte abgestimmt sein. Kaminöfen unterliegen zudem den Emissionsgrenzwerten der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV). Die Auswahl des Schornsteins behandelt gemauerter oder Edelstahlschornstein, die Lüftung Lüften im Niedrigenergiehaus.
Wie funktioniert ein Niedrigenergiehaus?
Wie funktioniert ein Niedrigenergiehaus: das Zusammenspiel der Bausteine
Ein Niedrigenergiehaus funktioniert, weil mehrere Maßnahmen zusammenwirken: ein kompakter Baukörper, eine gut gedämmte und luftdichte Hülle, passende Fenster, eine kontrollierte Lüftung und eine effiziente Heizung. Jede Maßnahme verringert den Wärmeverlust oder gewinnt Wärme zurück, so sinkt der Heizbedarf. Entscheidend ist, dass alle Teile aufeinander abgestimmt sind.
Die wichtigsten Bausteine
Kompakte Form und Lage
Ein einfacher Baukörper mit wenig Vor- und Rücksprüngen hat weniger Außenfläche, über die Wärme verloren geht. Auch das örtliche Klima und die Lage des Hauses spielen eine Rolle.
Ausrichtung und Grundriss
Große Fensterflächen liegen idealerweise nach Süden, damit Sonnenwärme im Winter ins Haus kommt. Wohnräume gehören auf die Südseite, Nebenräume wie Bad oder Abstellraum eher nach Norden. Gegen Überhitzung im Sommer hilft außen liegender Sonnenschutz.
Dämmung und Wärmebrücken
Dach, Außenwände und Kellerdecke werden überdurchschnittlich gedämmt. Wärmebrücken, also Stellen mit erhöhtem Wärmeverlust wie Balkonanschlüsse, werden vermieden oder entschärft.
Luftdichtheit und Lüftung
Die luftdichte Hülle verhindert Wärmeverlust durch Fugen und wird per Luftdichtheitsmessung (Blower-Door-Test) geprüft. Weil das Haus dicht ist, sorgt eine Lüftungsanlage, meist mit Wärmerückgewinnung, für Frischluft. Wie das im Alltag funktioniert, erklärt Lüften im Niedrigenergiehaus.
Fenster und Heizung
Wärmeschutzverglasung verringert Verluste. Die Heizung sollte zur kleinen Heizlast passen, zum Beispiel eine Wärmepumpe, siehe Heizung für das Niedrigenergiehaus.
Gesamtkonzept und Nachweis
Den Energiebedarf berechnet ein Energieberater. Die Anforderungen regelt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), bis Juli 2026 hieß es Gebäudeenergiegesetz (GEG). Was ein Niedrigenergiehaus ausmacht, steht unter Was ist ein Niedrigenergiehaus.
Warum das Zusammenspiel zählt
Eine gute Dämmung bringt wenig, wenn die Fenster undicht sind oder die Lüftung fehlt. Umgekehrt nützt eine Lüftungsanlage nur in einem dichten Haus. Planen Sie deshalb alle Bausteine gemeinsam mit einem Energieberater, bevor die Ausführungsplanung beginnt.
Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.
Welche Fördermittel gibt es für den Bau eines Niedrigenergiehauses?
Welche Fördermittel gibt es für den Bau eines Niedrigenergiehauses?
Für den Bau eines Niedrigenergiehauses gibt es vor allem zinsgünstige Kredite der KfW im Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (297, 298). Gefördert werden Effizienzhaus 55 ohne Öl- und Gasheizung, das klimafreundliche Wohngebäude (Effizienzhaus 40) und das klimafreundliche Wohngebäude mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG). Hinzu kommen Förderungen von Ländern und Kommunen. Stand: Oktober 2026.
KfW-Förderung für den Neubau
- Stufen: Effizienzhaus 55, wenn das Haus nicht mit Öl oder Gas beheizt wird; klimafreundliches Wohngebäude (Effizienzhaus 40); klimafreundliches Wohngebäude mit QNG.
- Kredithöhe: bis zu 100.000 Euro je Wohnung, mit QNG bis zu 150.000 Euro.
- Laufzeit: bis zu 35 Jahre, mit 10 Jahren Zinsbindung und bis zu 5 tilgungsfreien Anlaufjahren.
- Zinssatz: Den aktuellen Zinssatz nennt die KfW auf der Programmseite.
- Bedingung: Für Effizienzhaus 55 gelten eine gültige Baugenehmigung bei Antragstellung, eine Antragstellung vor Baubeginn und ein Baubeginn frühestens am 16.12.2025. Beim Kauf muss der Antrag vor der ersten Kaufpreiszahlung gestellt werden. Die genauen Bedingungen stehen bei der KfW.
Quelle: KfW, Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude, Stand: Oktober 2026. Ob sich das Programm mit dem Wohneigentumsprogramm (124) kombinieren lässt, klären Sie mit Ihrer Bank.
Weitere Fördermöglichkeiten
Zusätzlich fördern teils Länder, Kommunen und Energieversorger, was je nach Region unterschiedlich ist. Informieren Sie sich vor Beginn der Bauarbeiten bei Ihrer Gemeinde. Für die Heizung gibt es eigene Förderprogramme (zum Beispiel für Wärmepumpen), aktuelle Bedingungen stehen bei der KfW und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Prüfen Sie in den Programmbedingungen, bis wann der Antrag spätestens gestellt sein muss, bevor Sie Verträge unterschreiben.
Welcher Standard gemeint ist, erklärt Was ist ein Niedrigenergiehaus. Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.
Wie lüftet man in einem Niedrigenergiehaus?
Wie lüftet man ein Niedrigenergiehaus: die Lüftungsanlage im Alltag
Ein Niedrigenergiehaus wird in der Regel über eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung belüftet. Die Anlage saugt verbrauchte Luft ab, führt frische Außenluft zu und überträgt dabei Wärme von der Abluft auf die Zuluft. So gibt es dauerhaft Frischluft, ohne dass beim Lüften viel Heizenergie verloren geht. Zusätzliches Fensterlüften ist weiterhin möglich.
So funktioniert die Wärmerückgewinnung
Zu- und Abluft strömen in einem Wärmetauscher dicht aneinander vorbei, ohne sich zu vermischen. Die warme Abluft erwärmt die kalte Außenluft. Gerüche und verbrauchte Luft gelangen deshalb nicht zurück in die Wohnräume.
Warum eine Lüftungsanlage nötig ist
- Dichte Gebäudehülle: Es gibt kaum ungewollten Luftwechsel, Feuchtigkeit kann nicht über Fugen entweichen.
- Schimmelvorbeugung: Regelmäßiger Luftwechsel hält die Raumfeuchte im Griff.
- Komfort: Konstante Frischluft auch bei geschlossenen Fenstern, zum Beispiel nachts oder bei Lärm.
Worauf Sie achten sollten
Die Anlage braucht regelmäßige Wartung: Filter wechseln, Kanäle und Wärmetauscher reinigen. Planen Sie sie früh, damit Leitungswege im Grundriss berücksichtigt sind. Bei einem Kaminofen sind Abstimmung und raumluftunabhängiger Betrieb nötig, siehe Kaminofen im Niedrigenergiehaus. Wie die Lüftung ins Gesamtkonzept passt, zeigt Wie funktioniert ein Niedrigenergiehaus.
Lüften im Alltag: Anlage und Fenster
Die Lüftungsanlage läuft in der Regel dauerhaft auf einer Grundstufe. Beim Kochen, Duschen oder bei vielen Gästen darf eine Stufe höher gestellt werden, damit die Feuchte schnell abgeführt wird. Kurzes Stoßlüften über die Fenster bleibt möglich, ersetzt die Anlage aber nicht. Wie stark die Grundstufe eingestellt wird, legt der Installateur bei der Inbetriebnahme fest.
Lüftung und Raumklima
Ein gleichmäßiges Raumklima entsteht, wenn Feuchte laufend abgeführt wird. Das beugt Feuchteschäden und Schimmel vor, die vor allem an kalten Bauteilen entstehen. Die Anlage braucht dafür gesunde Filter und regelmäßige Kontrolle, sonst lässt die Luftqualität nach.
Wo ist der Unterschied zwischen Niedrigenergiehaus und Passivhaus?
Unterschied zwischen Niedrigenergiehaus und Passivhaus
Der Unterschied zwischen Niedrigenergiehaus und Passivhaus liegt vor allem im Energiebedarf: Ein Niedrigenergiehaus kommt nach gängiger Definition auf einen Jahresheizwärmebedarf von etwa 35 bis 75 Kilowattstunden je Quadratmeter, ein Passivhaus nach den Kriterien des Passivhaus Instituts auf höchstens 15. Das Passivhaus ist damit der deutlich strengere Standard und setzt eine sehr dichte Gebäudehülle sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung voraus.
Kurzvergleich in einer Tabelle
| Merkmal | Niedrigenergiehaus | Passivhaus |
|---|---|---|
| Heizwärmebedarf | etwa 35 bis 75 kWh/(m²a) | höchstens 15 kWh/(m²a) |
| Luftdichtheit (n50) | keine eigene Vorgabe, es gelten die Grenzwerte für Neubauten | höchstens 0,6 pro Stunde |
| Lüftung | Fensterlüftung oder Lüftungsanlage | Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung |
| Rechtsstatus des Begriffs | Marktbegriff, nicht gesetzlich geregelt | Kriterien des Passivhaus Instituts |
Was ist ein Niedrigenergiehaus?
Ein Niedrigenergiehaus ist ein Haus, das deutlich weniger Heizenergie braucht als ein älteres Gebäude. Ausführlich erklärt die Antwort, was ein Niedrigenergiehaus ist. Einen Überblick über Bauweisen und Anbieter gibt die Seite Niedrigenergiehaus.
Definition und Grenzen
Nach dem Glossar von Baunetz Wissen darf sich ein Gebäude Niedrigenergiehaus nennen, wenn sein Jahresheizwärmebedarf zwischen 35 und 75 Kilowattstunden je Quadratmeter liegt. Häufig wird auch der ursprüngliche Wert von unter 70 Kilowattstunden genannt. Der Begriff ist keine gesetzlich geschützte Gebäudekategorie, sondern ein Marktbegriff. Nennt ein Anbieter ein Haus Niedrigenergiehaus, sollten Sie sich deshalb den konkreten Kennwert schriftlich bestätigen lassen.
Wann gilt ein Haus als Niedrigenergiehaus?
Maßgeblich ist der berechnete Heizwärmebedarf, nicht die Bauweise. Ein Holzhaus, ein Ziegelhaus oder ein Fertighaus kann Niedrigenergiehaus sein, wenn Dämmung, Fenster, Luftdichtheit und Heizung zusammen den Wert erreichen. Neubauten müssen ohnehin die gesetzlichen Mindestanforderungen an den Energiebedarf erfüllen. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) heißt seit dem 29. Juli 2026 Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG).
Was ist ein Passivhaus?
Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das so wenig Heizwärme braucht, dass sich ein klassisches Heizsystem weitgehend erübrigt. Warum das so ist, erläutert die Antwort, was ein Passivhaus ist, die Bauweise zeigt die Seite Passivhaus.
Kriterien nach dem Passivhaus Institut
Das Passivhaus Institut nennt für das Passivhaus einen Heizwärmebedarf von höchstens 15 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr, eine Luftdichtheit von höchstens 0,6 pro Stunde bei 50 Pascal (n50) und einen Primärenergiebedarf von höchstens 120 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. Nach Angaben des Instituts braucht ein Passivhaus rund 90 Prozent weniger Heizwärme als ein durchschnittliches Bestandsgebäude und mehr als 75 Prozent weniger als ein durchschnittlicher Neubau.
Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Weil ein Passivhaus sehr dicht gebaut ist, sorgt eine Lüftungsanlage für den Luftaustausch. Sie gibt einen großen Teil der Wärme der Abluft an die frische Zuluft ab. Die Zertifizierungskriterien des Passivhaus Instituts für Lüftungsgeräte verlangen dafür einen Wärmebereitstellungsgrad von mehr als 75 Prozent. Die Restwärme, die im Winter noch fehlt, kann je nach Konzept über die Zuluft oder ein kleines Heizsystem ergänzt werden. Dass ein Passivhaus ganz ohne Heizung auskommt, gilt deshalb nur mit Einschränkung. Das Warmwasser lässt sich zum Beispiel mit einer Solarthermieanlage unterstützen.
Niedrigenergiehaus oder Passivhaus: Kosten, Förderung und Nachteile
Mehrkosten
Das Passivhaus kostet in der Regel mehr als ein Niedrigenergiehaus, weil Dämmung, Fenster, Lüftungsanlage und Luftdichtheit höhere Anforderungen erfüllen müssen. Eine belastbare Zahl für die Mehrkosten nennen wir nicht, sie hängt stark vom Entwurf ab. Orientierung zu den Baukosten bietet die Antwort zu den Kosten eines Passivhauses pro Quadratmeter.
Förderung
Welche Förderung für ein Niedrigenergiehaus oder Passivhaus in Frage kommt, ändert sich regelmäßig. Hinweise bieten die Fördermittel für das Niedrigenergiehaus. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor Vertragsabschluss bei der zuständigen Förderstelle (Stand Oktober 2026). Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.
Nachteile
- Beim Niedrigenergiehaus ist der Begriff unscharf, der Standard kann je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen.
- Beim Passivhaus sind die Anforderungen an Planung und Ausführung hoch, die Baukosten liegen höher, und das Haus verlangt eine Lüftungsanlage mit regelmäßiger Wartung.
- Beide Standards verlangen eine sorgfältig geplante und gemessene Luftdichtheit.
Für wen eignet sich welcher Standard?
Das Niedrigenergiehaus passt zu Bauherren, die niedrige Heizkosten möchten und Spielraum bei Entwurf und Budget brauchen. Das Passivhaus eignet sich, wenn Sie bereit sind, in einen kompakten, sehr dichten Entwurf und eine Lüftungsanlage zu investieren, um den Heizwärmebedarf auf ein Minimum zu senken. Wer unsicher ist, lässt beide Varianten von einem Energieberater durchrechnen.
Häufige Fragen zu Niedrigenergiehaus und Passivhaus
Was ist der Unterschied zwischen einem Passivhaus und einem Niedrigenergiehaus?
Der Heizwärmebedarf: höchstens 15 kWh/(m²a) beim Passivhaus gegenüber etwa 35 bis 75 kWh/(m²a) beim Niedrigenergiehaus. Das Passivhaus verlangt zusätzlich eine besonders dichte Hülle und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Welche Nachteile hat ein Niedrigenergiehaus?
Der Begriff ist nicht gesetzlich geregelt, sodass der tatsächliche Standard schwanken kann. Außerdem können die Baukosten höher sein als bei einem Haus, das nur die Mindestanforderungen erfüllt.
Ist ein Niedrigenergiehaus heute noch ein Standard?
Der Begriff wird weiter genutzt. Rechtlich maßgeblich sind für Neubauten die Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG, bis 28. Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz), nicht der Begriff Niedrigenergiehaus.
So gehen Sie weiter vor
Vergleichen Sie zuerst Grundrisse, nicht Preise. Merken Sie sich drei bis fünf Häuser, prüfen Sie bei jedem, ob die Bodenplatte enthalten ist, und fordern Sie dann die Unterlagen an.
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