Niedrigenergiehaus, ab 75.000 € schlüsselfertig

Niedrigenergiehaus ab 75.000 € schlüsselfertig

473 Häuser von 24 Baufirmen. Grundriss, Wohnfläche und Preis sehen Sie direkt in der Übersicht.

473 Häuser im Vergleich 24 Baufirmen ab 80.000 €

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30 von 473 Häusern angezeigt

Niedrigenergiehaus · ab 75.000 € schlüsselfertig: alle Häuser

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Niedrigenergiehaus SUNSHINE 151 V2
Living Fertighaus GmbH

SUNSHINE 151 V2

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.

ab 381.021 € schlüsselfertig

150 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus SUNSHINE 136 V6
Living Fertighaus GmbH

SUNSHINE 136 V6

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 2-geschossig unter 22-Grad-Walmdach, Effizienzhaus 55.

ab 375.493 € schlüsselfertig

136 m² · 4 Zimmer

Niedrigenergiehaus Bärenhaus Einfamilienhaus Esprit 176
Bärenhaus

Bärenhaus Einfamilienhaus Esprit 176

Niedrigenergiehaus in Holzständerbauweise, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 40.

ab 451.966 € schlüsselfertig

175 m² · 6 Zimmer

Niedrigenergiehaus Lessingstraße 128 PD
bauen.wiewir GmbH & CO. KG

Lessingstraße 128 PD

Niedrigenergiehaus in Holztafelbau, 1-geschossig unter 15-Grad-Pultdach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.

ab 309.700 € schlüsselfertig

128 m² · 4 Zimmer

Niedrigenergiehaus Chausseestraße 148
bauen.wiewir GmbH & CO. KG

Chausseestraße 148

Niedrigenergiehaus in Holztafelbau, 2-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.

ab 328.100 € schlüsselfertig

148 m² · 7 Zimmer

Niedrigenergiehaus Sachsenheimer Fertighaus SD133
Sachsenheimer Fertighaus - Jürgen Rohrmann

Sachsenheimer Fertighaus SD133

Niedrigenergiehaus in Holzständerbauweise, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.

ab 271.630 € schlüsselfertig

133 m² · 6 Zimmer

Niedrigenergiehaus TUDOR
THE WHITE HOUSE gmbh

TUDOR

Das hier vorgestellte Anwesen HS TWH TUDOR erfüllt selbstverständlich die Kriterien eines Niedrigenergiehauses. Es wird entweder in massiver Bauweise oder als F…

ab 550.000 € schlüsselfertig

171 m²

Niedrigenergiehaus Ranafjord - Fjordserie
HV Frank Schöbel

Ranafjord - Fjordserie

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 2-geschossig unter Satteldach, Effizienzhaus 55.

ab 281.206 € schlüsselfertig

133 m²

Niedrigenergiehaus Stadtvilla 241 FD - Drevo Fertigbau
Der Hausbau Berater

Stadtvilla 241 FD - Drevo Fertigbau

Niedrigenergiehaus in Holzständerbauweise, 2-geschossig unter Flachdach, Effizienzhaus 40.

ab 444.876 € schlüsselfertig

242 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus Sunrise Stadtvilla 4
Sunrise Haus UG

Sunrise Stadtvilla 4

Niedrigenergiehaus in Holzbauweise, 2-geschossig unter Flachdach, ohne Keller, Effizienzhaus 40.

ab 215.225 € schlüsselfertig

118 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus EDITION 120 V3
Bien-Zenker GmbH

EDITION 120 V3

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 25-Grad-Satteldach, Niedrigenergiehaus.

ab 327.875 € schlüsselfertig

122 m² · 4 Zimmer

Niedrigenergiehaus SUNSHINE 126 V2
Living Fertighaus GmbH

SUNSHINE 126 V2

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.

ab 339.515 € schlüsselfertig

124 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus  Einfamilienhaus Fomin
Sunrise Haus UG

Einfamilienhaus Fomin

Niedrigenergiehaus in Blockhausbau, 1-geschossig unter 35-Grad-Satteldach, ohne Keller, Niedrigenergiehaus.

ab 250.300 € schlüsselfertig

148 m² · 4 Zimmer

Niedrigenergiehaus SOLUTION 204 V8 L
Living Fertighaus GmbH

SOLUTION 204 V8 L

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 2-geschossig unter Flachdach, Effizienzhaus 55.

ab 570.410 € schlüsselfertig

206 m² · 6 Zimmer

Niedrigenergiehaus Haus Wittmund
Poggenburg Haus

Haus Wittmund

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 42-Grad-Satteldach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.

ab 269.600 € schlüsselfertig

158 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus Bungalow | BU1 | 129 qm | analog KfW55
Bräuer Architekten Rostock

Bungalow | BU1 | 129 qm | analog KfW55

Niedrigenergiehaus in Massivbauweise, 1-geschossig unter 25-Grad-Satteldach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.

ab 292.500 € schlüsselfertig

129 m² · 3 Zimmer

Niedrigenergiehaus GOVERNOR
THE WHITE HOUSE gmbh

GOVERNOR

Niedrigenergiehaus in Holzständerbauweise, 2-geschossig unter Walmdach.

ab 957.499 € schlüsselfertig

231 m²

Niedrigenergiehaus Magnus Holz
HV Frank Schöbel

Magnus Holz

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1-geschossig unter 22-Grad-Walmdach, Effizienzhaus 55.

ab 244.379 € schlüsselfertig

113 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus CELEBRATION 139 V7 XL
Bien-Zenker GmbH

CELEBRATION 139 V7 XL

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 3-geschossig unter Flachdach, Niedrigenergiehaus.

ab 522.812 € schlüsselfertig

188 m² · 6 Zimmer

Niedrigenergiehaus AMBIENCE 209 SD
Bien-Zenker GmbH

AMBIENCE 209 SD

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1-geschossig unter 14-Grad-Satteldach, Niedrigenergiehaus.

ab 870.290 € schlüsselfertig

208 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus SOLUTION 230 V5
Living Fertighaus GmbH

SOLUTION 230 V5

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 25-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.

ab 373.140 € schlüsselfertig

230 m² · 7 Zimmer

Niedrigenergiehaus Einfamilienhaus - Landhaus - Satteldach - schlüsselfertig
Kompetenzhaus

Einfamilienhaus - Landhaus - Satteldach - schlüsselferti…

Niedrigenergiehaus, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, ohne Keller, Effizienzhaus 40.

ab 383.000 € schlüsselfertig

149 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus CELEBRATION 211 V4
Bien-Zenker GmbH

CELEBRATION 211 V4

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 25-Grad-Satteldach, Niedrigenergiehaus.

ab 551.716 € schlüsselfertig

213 m² · 8 Zimmer

Niedrigenergiehaus SENATOR
THE WHITE HOUSE gmbh

SENATOR

Niedrigenergiehaus in Holzständerbauweise, 2-geschossig unter Satteldach.

ab 593.750 € schlüsselfertig

187 m²

Niedrigenergiehaus VERA & VIC
THE WHITE HOUSE gmbh

VERA & VIC

Die Villa wird - je nach Wunsch - in Fertigbauweise oder als massiver Bau errichtet. Dabei legen wir natürlich auf sämtliche energetischen Gesichtspunkte großen…

ab 3.550.000 € schlüsselfertig

414 m²

Niedrigenergiehaus Dreifamilienhaus 377 WD - Drevo Fertigbau
Der Hausbau Berater

Dreifamilienhaus 377 WD - Drevo Fertigbau

Niedrigenergiehaus in Holzständerbauweise, 3-geschossig unter 20-Grad-Walmdach, Effizienzhaus 40.

ab 649.367 € schlüsselfertig

14 Zimmer

Niedrigenergiehaus SUNSHINE 144 V6
Living Fertighaus GmbH

SUNSHINE 144 V6

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 2-geschossig unter 22-Grad-Walmdach, Effizienzhaus 55.

ab 342.631 € schlüsselfertig

143 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus SOLUTION 204 V5 L
Living Fertighaus GmbH

SOLUTION 204 V5 L

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 25-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.

ab 573.028 € schlüsselfertig

206 m² · 6 Zimmer

Niedrigenergiehaus SUNSHINE 151 V7
Living Fertighaus GmbH

SUNSHINE 151 V7

Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbau, 2-geschossig unter 22-Grad-Walmdach, Effizienzhaus 55.

ab 406.124 € schlüsselfertig

156 m² · 5 Zimmer

Niedrigenergiehaus Idealo 120 SD
Mihm Thermobau GmbH

Idealo 120 SD

Niedrigenergiehaus in Massivbauweise, 1,5-geschossig unter 35-Grad-Satteldach, mit Vollkeller, Effizienzhaus 55.

ab 369.999 € schlüsselfertig

120 m² · 5 Zimmer

30 von 473 Häusern angezeigt

Alle 473 Niedrigenergiehäuser dieser Auswahl

Marktüberblick

Preise und Wohnflächen in Zahlen

Auf beispielhaus.de bieten derzeit 24 Baufirmen 473 Häuser in der Auswahl „Niedrigenergiehaus ab 75.000 € schlüsselfertig“ an. Schlüsselfertig liegt der mittlere Preis (Median) bei 364.329 €. Die mittlere Wohnfläche beträgt 142 m², ein schlüsselfertiges Angebot kostet im Mittel rund 2.690 € je m² Wohnfläche.

Kennzahl Wert Grundlage
Häuser in dieser Auswahl 473 alle
Baufirmen 24 alle
Schlüsselfertig, niedrigster Preis 80.000 € 473 Häuser
Schlüsselfertig, Median 364.329 € 473 Häuser
Schlüsselfertig, höchster Preis 5.675.000 € 473 Häuser
Ausbauhaus, Median 277.499 € 297 Häuser
Wohnfläche, Median 142 m² 460 Häuser
Preis je m² schlüsselfertig, Median 2.690 € 460 Häuser

Datenstand: 17.10.2026, ohne Grundstück und Baunebenkosten. Angaben der Baufirmen. Leistungsumfang und Berechnung der Wohnfläche unterscheiden sich je Angebot. Median: Etwa die Hälfte der Angebote liegt darunter, etwa die Hälfte darüber.

Vergleichen Sie 473 Niedrigenergiehäuser verschiedener Hausbaufirmen! Nutzen Sie die kfw Förderprogramme und sparen Sie beim Hausbau. 

Niedrigenergiehaus als Fertighaus: Definition und Standards

Niedrigenergiehaus, mit Satteldach, 177 m² Wohnfläche

Diese Auswahl zeigt schlüsselfertige Fertighäuser, die als Niedrigenergiehaus angeboten werden, ab 75.000 €. Laut der Übersicht „Preise und Wohnflächen in Zahlen“ liegt der niedrigste schlüsselfertige Preis bei 80.000 € und der Median bei 362.139 € (Datenstand 13.10.2026, ohne Grundstück und Baunebenkosten). Beim Fertighaus werden Bauteile im Werk vorgefertigt und auf der Baustelle montiert.

Was ein Niedrigenergiehaus ausmacht

Als Orientierung nennt Baunetz Wissen einen Jahresheizwärmebedarf von etwa 35 bis 75 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. Im Angebot bedeutet die Bezeichnung nicht automatisch einen bestimmten Förder- oder Effizienzstandard. Lassen Sie sich Energiebedarf und Effizienzhaus-Stufe deshalb schriftlich bestätigen.

Abgrenzung zu Effizienzhaus und Passivhaus

Eine Effizienzhaus-Stufe wie „Effizienzhaus 55“ gibt den erlaubten Primärenergiebedarf in Prozent eines Referenzgebäudes an. Ein Passivhaus kommt nach Angaben des Passivhaus Instituts mit unter 15 Kilowattstunden Heizwärme je Quadratmeter und Jahr aus. Mehr dazu unter Passivhaus bauen und in der Frage zum Unterschied weiter unten.

Gesetzliche Anforderungen im Neubau

GModG und Effizienzhaus-Stufen

Für Neubauten gilt seit dem 29. Juli 2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher Gebäudeenergiegesetz). Danach darf der Primärenergiebedarf eines Neubaus höchstens 55 Prozent des Referenzgebäudes betragen. Ab 2027 gelten geänderte Primärenergiefaktoren (Stand: 21.08.2026, Quelle: Verbraucherzentrale NRW).

Technik: Dämmung, Heizung, Lüftung

Typische Bausteine sind eine gut gedämmte, luftdichte Gebäudehülle, Fenster mit guter Dämmwirkung, eine kontrollierte Lüftung und eine effiziente Heizung, zum Beispiel eine Wärmepumpe. Welche Heizung zu welchem Haus passt und wie Sie richtig lüften, beantworten die Fragen weiter unten. Allgemeine Hinweise bietet auch Fertighaus als Energiesparhaus.

Niedrigenergiehaus Fertighaus Preise und Kosten

Niedrigenergiehaus, mit Satteldach, 69 m² Wohnfläche

Mehrkosten gegenüber Standardbau

Einen pauschalen Aufschlag nennen wir nicht, weil er je Hersteller, Dämmaufbau und Haustechnik stark schwankt. Vergleichen Sie Angebote anhand von Energiebedarf und Baubeschreibung, nicht anhand der Bezeichnung.

Förderung

Die KfW fördert Neubauten über das Programm Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude (297/298) mit Krediten von bis zu 100.000 € je Wohneinheit, mit QNG-Nachweis bis zu 150.000 € (Stand: Oktober 2026). Es besteht kein Rechtsanspruch, die Voraussetzungen betreffen unter anderem die Heizungsart. Prüfen Sie Konditionen und Fristen vor dem Antrag bei der KfW. Mehr zu Fördermitteln steht in der Frage weiter unten.

Häufige Fragen zum Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehaus, mit Walmdach

Was kostet ein Niedrigenergiehaus?

In dieser Auswahl liegt der Median der schlüsselfertigen Preise bei 362.139 € (Datenstand 13.10.2026). Grundstück, Baunebenkosten, Bodenplatte und Keller kommen meist hinzu. Der Preis hängt von Größe, Ausstattung und Haustechnik ab.

Wie hoch ist der Energieverbrauch eines Niedrigenergiehauses?

Als Orientierung gilt ein Jahresheizwärmebedarf von etwa 35 bis 75 Kilowattstunden je Quadratmeter. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Heizung, Wohnverhalten und Wetter ab. Der Bedarfswert im Energienachweis des Hauses ist aussagekräftiger als der Name.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Fertighaus?

Vorteile sind die Vorfertigung im Werk und die kurze Montagezeit auf der Baustelle. Nachteile können eingeschränkte Änderungen nach Vertragsschluss sein. Prüfen Sie Baubeschreibung und Vertragsbedingungen genau.

Niedrigenergiehaus, mit Walmdach, 153 m² Wohnfläche

Energie sparen und damit der Umwelt etwas Gutes tun, ist das Ziel vieler Hausherren. Um diese Ziele umzusetzen kann das Niedrigenergiehaus, als Einfamilienhaus, Bungalow Mehrfamilienhaus der Zweifamilienhaus genutzt werden. Unsere Baufirmen planen mit Ihnen zusammen gerne das perfekte Niedrigenergiehaus Ihrer Wünsche. In unserer Datenbank finden Sie mehr als 400 Modelle. Finden auch Sie das Haus Ihrer Träume.

Zuletzt aktualisiert am 13.10.2026

Grundrisse aus dieser Auswahl

Fragen zu Niedrigenergiehäusern

Was ist ein Niedrigenergiehaus?

Niedrigenergiehaus, mit Pultdach, 122 m² Wohnfläche

Was ist ein Niedrigenergiehaus?

Ein Niedrigenergiehaus ist ein Gebäude, das deutlich weniger Heizenergie braucht als die gesetzlichen Mindestanforderungen verlangen. Der Name beschreibt also, was das Haus auszeichnet: Es braucht wenig Energie zum Heizen. Der Begriff ist nicht gesetzlich geschützt und nicht mit einem festen Zahlenwert hinterlegt.

Es kann ein Neubau oder ein gut sanierter Altbau sein, der Baustil spielt keine Rolle. Das Niedrigenergiehaus liegt energetisch zwischen einem Haus nach Mindeststandard und einem Passivhaus.

Woran Sie ein Niedrigenergiehaus erkennen

Gute Wärmedämmung

Dach, Außenwände und Kellerdecke sind überdurchschnittlich gedämmt. Wärmebrücken werden möglichst vermieden.

Luftdichte Hülle

Ungewollter Luftaustausch wird begrenzt. Gelüftet wird gezielt, meist über eine Lüftungsanlage, häufig mit Wärmerückgewinnung.

Gute Fenster

Wärmeschutzverglasung mit gutem Dämmwert verringert die Wärmeverluste über die Fensterflächen.

Effiziente Heizung

Zum Beispiel eine Wärmepumpe oder eine Pelletheizung, die wenig Energie für die Wärmeerzeugung benötigt.

Niedrigenergiehaus, Effizienzhaus und Passivhaus

Seit dem 29.07.2026 gelten für Neubauten die Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG), das zuvor als Gebäudeenergiegesetz (GEG) galt. Der Gesetzestext nennt als Maßstab unter anderem den Jahres-Primärenergiebedarf und den baulichen Wärmeschutz. Ältere Bezeichnungen wie die Energieeinsparverordnung (EnEV) sind abgelöst.

Niedrigenergiehaus, mit Walmdach, 130 m² Wohnfläche

Heute wird meist von KfW-Effizienzhäusern gesprochen, etwa Effizienzhaus 55 oder 40. Welche Stufe die KfW fördert, ändert sich häufig. Prüfen Sie den aktuellen Stand direkt auf kfw.de, bevor Sie planen.

Ein Passivhaus ist strenger definiert: Der Jahresheizwärmebedarf liegt bei höchstens 15 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche (BauNetz Wissen). Mehr dazu unter Passivhaus bauen. Wo die Unterschiede zum Niedrigenergiehaus liegen, zeigt Niedrigenergiehaus oder Passivhaus.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

Weil das Haus wenig Energie zum Heizen braucht, sinkt der Energieverbrauch und damit meist auch die laufenden Heizkosten. Die gedämmte Hülle und eine richtig geplante Lüftung sorgen außerdem für ein gleichmäßiges Raumklima.

Nachteile

Die Baukosten können höher ausfallen als bei einem Haus nach Mindeststandard, weil Dämmung, Fenster und Technik aufwendiger sind. Zudem braucht das Haus eine durchdachte Lüftung, sonst kann es zu Feuchteschäden kommen.

Was Sie vor dem Bau klären sollten

Verlassen Sie sich nicht auf die Bezeichnung „Niedrigenergiehaus“ im Prospekt. Lassen Sie sich den Energiestandard in der Baubeschreibung festschreiben und durch einen Energieberater nachweisen. Wie ein solches Haus funktioniert, erklärt Wie funktioniert ein Niedrigenergiehaus, die Förderung behandelt Fördermittel für das Niedrigenergiehaus.

Ausführliche Antwort

Welche Heizung für Niedrigenergiehaus?

Niedrigenergiehaus, mit Satteldach, 160 m² Wohnfläche

Heizung für ein Niedrigenergiehaus: welche Systeme passen

Für ein Niedrigenergiehaus passt am besten eine Heizung mit niedriger Vorlauftemperatur, meist eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung. Auch Pelletheizungen oder Fernwärme sind möglich. Weil der Wärmebedarf klein ist, sollte die Heizung nicht überdimensioniert werden. Die Heizlast berechnen Sie deshalb vor der Auswahl des Geräts, etwa nach DIN EN 12831.

Mögliche Heizsysteme im Überblick

  • Wärmepumpe: Luft, Erdreich oder Grundwasser dienen als Wärmequelle. Sie arbeitet mit Fußbodenheizung effizient, mit Photovoltaik kann sie einen Teil des Stroms selbst nutzen.
  • Pelletheizung: Brennstoff aus Holz, sinnvoll, wenn Lagerraum vorhanden ist. Sie benötigt jährliche Wartung.
  • Fernwärme: Wenn am Standort verfügbar. Die Preise bestimmt der Versorger.
  • Gas- oder Ölheizung: Ob Gas- oder Ölheizungen noch zulässig sind und welcher Anteil erneuerbarer Energie gilt, regelt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Den aktuellen Stand klären Sie vor der Planung mit einem Energieberater. Für die KfW-Förderung Effizienzhaus 55 darf das Haus nicht mit Öl oder Gas beheizt werden (Stand: Oktober 2026, KfW-Produktseite).

Heizkosten nach Heizsystem

Die laufenden Heizkosten hängen stark vom Energieträger und vom Verbrauch ab. Vergleichswerte für Beispielgebäude veröffentlicht der Heizspiegel, den Sie bei co2online finden. Ein Neubau verbraucht in der Regel weniger als ein Altbau. Mehr dazu unter Energiekosten im Einfamilienhaus.

Heizung und Lüftung zusammen planen

Die Heizung wird mit der Lüftung abgestimmt. Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung spart Heizenergie, wie sie arbeitet, steht unter Lüften im Niedrigenergiehaus. Für einen zusätzlichen Kaminofen lesen Sie Kaminofen im Niedrigenergiehaus.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Welcher Kaminofen für Niedrigenergiehaus?

Niedrigenergiehaus, mit Satteldach

Welcher Kaminofen für ein Niedrigenergiehaus?

In ein Niedrigenergiehaus gehört ein raumluftunabhängiger Kaminofen. Er bezieht seine Verbrennungsluft über eine eigene Leitung von außen und nicht aus dem Wohnraum. So entsteht in der luftdichten Gebäudehülle kein Unterdruck, der Abgase zurück in den Raum ziehen könnte. Die endgültige Auswahl und die Abnahme klären Sie mit dem Bezirksschornsteinfeger.

Warum raumluftunabhängig?

Ein Niedrigenergiehaus ist luftdicht gebaut und wird meist über eine Lüftungsanlage belüftet. Ein raumluftabhängiger Ofen würde dem Raum Luft entziehen. Das kann einen Unterdruck erzeugen, vergleichbar mit einer laufenden Dunstabzugshaube, und bei ungünstigen Bedingungen Abgase in den Wohnraum drücken. Das ist ein Sicherheitsrisiko (Kohlenmonoxid).

Was einen raumluftunabhängigen Kaminofen ausmacht

  • Dichte Bauweise: Der Brennraum und die selbstschließende Tür sind besonders dicht, damit keine Rauchgase austreten.
  • Eigene Zuluft: Die Verbrennungsluft kommt über einen Anschluss von außen, in der Regel durch eine Leitung durch die Wand oder aus dem Keller.
  • Nachweis: Achten Sie auf einen Nachweis der Raumluftunabhängigkeit des Herstellers und auf die Zulassung für den Betrieb mit Lüftungsanlage.
  • Wasserführend: Eine Variante gibt einen Teil der Wärme an das Heizsystem ab und kann so auch entfernte Räume erreichen.

Planung und Abnahme

Binden Sie den Bezirksschornsteinfeger früh ein, noch vor der Bestellung des Ofens. Er prüft Schornstein, Zuluft und Abstände und nimmt die Anlage ab. Auch die Lüftungsanlage sollte abgestimmt sein. Kaminöfen unterliegen zudem den Emissionsgrenzwerten der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV). Die Auswahl des Schornsteins behandelt gemauerter oder Edelstahlschornstein, die Lüftung Lüften im Niedrigenergiehaus.

Ausführliche Antwort

Wie funktioniert ein Niedrigenergiehaus?

Niedrigenergiehaus, mit Walmdach oder Flachdach, 123 m² Wohnfläche

Wie funktioniert ein Niedrigenergiehaus: das Zusammenspiel der Bausteine

Ein Niedrigenergiehaus funktioniert, weil mehrere Maßnahmen zusammenwirken: ein kompakter Baukörper, eine gut gedämmte und luftdichte Hülle, passende Fenster, eine kontrollierte Lüftung und eine effiziente Heizung. Jede Maßnahme verringert den Wärmeverlust oder gewinnt Wärme zurück, so sinkt der Heizbedarf. Entscheidend ist, dass alle Teile aufeinander abgestimmt sind.

Die wichtigsten Bausteine

Kompakte Form und Lage

Ein einfacher Baukörper mit wenig Vor- und Rücksprüngen hat weniger Außenfläche, über die Wärme verloren geht. Auch das örtliche Klima und die Lage des Hauses spielen eine Rolle.

Ausrichtung und Grundriss

Große Fensterflächen liegen idealerweise nach Süden, damit Sonnenwärme im Winter ins Haus kommt. Wohnräume gehören auf die Südseite, Nebenräume wie Bad oder Abstellraum eher nach Norden. Gegen Überhitzung im Sommer hilft außen liegender Sonnenschutz.

Dämmung und Wärmebrücken

Dach, Außenwände und Kellerdecke werden überdurchschnittlich gedämmt. Wärmebrücken, also Stellen mit erhöhtem Wärmeverlust wie Balkonanschlüsse, werden vermieden oder entschärft.

Luftdichtheit und Lüftung

Die luftdichte Hülle verhindert Wärmeverlust durch Fugen und wird per Luftdichtheitsmessung (Blower-Door-Test) geprüft. Weil das Haus dicht ist, sorgt eine Lüftungsanlage, meist mit Wärmerückgewinnung, für Frischluft. Wie das im Alltag funktioniert, erklärt Lüften im Niedrigenergiehaus.

Fenster und Heizung

Wärmeschutzverglasung verringert Verluste. Die Heizung sollte zur kleinen Heizlast passen, zum Beispiel eine Wärmepumpe, siehe Heizung für das Niedrigenergiehaus.

Gesamtkonzept und Nachweis

Den Energiebedarf berechnet ein Energieberater. Die Anforderungen regelt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), bis Juli 2026 hieß es Gebäudeenergiegesetz (GEG). Was ein Niedrigenergiehaus ausmacht, steht unter Was ist ein Niedrigenergiehaus.

Warum das Zusammenspiel zählt

Eine gute Dämmung bringt wenig, wenn die Fenster undicht sind oder die Lüftung fehlt. Umgekehrt nützt eine Lüftungsanlage nur in einem dichten Haus. Planen Sie deshalb alle Bausteine gemeinsam mit einem Energieberater, bevor die Ausführungsplanung beginnt.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Welche Fördermittel gibt es für den Bau eines Niedrigenergiehauses?

Niedrigenergiehaus, mit Satteldach, 150 m² Wohnfläche

Welche Fördermittel gibt es für den Bau eines Niedrigenergiehauses?

Für den Bau eines Niedrigenergiehauses gibt es vor allem zinsgünstige Kredite der KfW im Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (297, 298). Gefördert werden Effizienzhaus 55 ohne Öl- und Gasheizung, das klimafreundliche Wohngebäude (Effizienzhaus 40) und das klimafreundliche Wohngebäude mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG). Hinzu kommen Förderungen von Ländern und Kommunen. Stand: Oktober 2026.

KfW-Förderung für den Neubau

  • Stufen: Effizienzhaus 55, wenn das Haus nicht mit Öl oder Gas beheizt wird; klimafreundliches Wohngebäude (Effizienzhaus 40); klimafreundliches Wohngebäude mit QNG.
  • Kredithöhe: bis zu 100.000 Euro je Wohnung, mit QNG bis zu 150.000 Euro.
  • Laufzeit: bis zu 35 Jahre, mit 10 Jahren Zinsbindung und bis zu 5 tilgungsfreien Anlaufjahren.
  • Zinssatz: Den aktuellen Zinssatz nennt die KfW auf der Programmseite.
  • Bedingung: Für Effizienzhaus 55 gelten eine gültige Baugenehmigung bei Antragstellung, eine Antragstellung vor Baubeginn und ein Baubeginn frühestens am 16.12.2025. Beim Kauf muss der Antrag vor der ersten Kaufpreiszahlung gestellt werden. Die genauen Bedingungen stehen bei der KfW.

Quelle: KfW, Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude, Stand: Oktober 2026. Ob sich das Programm mit dem Wohneigentumsprogramm (124) kombinieren lässt, klären Sie mit Ihrer Bank.

Weitere Fördermöglichkeiten

Zusätzlich fördern teils Länder, Kommunen und Energieversorger, was je nach Region unterschiedlich ist. Informieren Sie sich vor Beginn der Bauarbeiten bei Ihrer Gemeinde. Für die Heizung gibt es eigene Förderprogramme (zum Beispiel für Wärmepumpen), aktuelle Bedingungen stehen bei der KfW und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Prüfen Sie in den Programmbedingungen, bis wann der Antrag spätestens gestellt sein muss, bevor Sie Verträge unterschreiben.

Welcher Standard gemeint ist, erklärt Was ist ein Niedrigenergiehaus. Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Wie lüftet man in einem Niedrigenergiehaus?

Niedrigenergiehaus, mit Satteldach, 122 m² Wohnfläche

Wie lüftet man ein Niedrigenergiehaus: die Lüftungsanlage im Alltag

Ein Niedrigenergiehaus wird in der Regel über eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung belüftet. Die Anlage saugt verbrauchte Luft ab, führt frische Außenluft zu und überträgt dabei Wärme von der Abluft auf die Zuluft. So gibt es dauerhaft Frischluft, ohne dass beim Lüften viel Heizenergie verloren geht. Zusätzliches Fensterlüften ist weiterhin möglich.

So funktioniert die Wärmerückgewinnung

Zu- und Abluft strömen in einem Wärmetauscher dicht aneinander vorbei, ohne sich zu vermischen. Die warme Abluft erwärmt die kalte Außenluft. Gerüche und verbrauchte Luft gelangen deshalb nicht zurück in die Wohnräume.

Warum eine Lüftungsanlage nötig ist

  • Dichte Gebäudehülle: Es gibt kaum ungewollten Luftwechsel, Feuchtigkeit kann nicht über Fugen entweichen.
  • Schimmelvorbeugung: Regelmäßiger Luftwechsel hält die Raumfeuchte im Griff.
  • Komfort: Konstante Frischluft auch bei geschlossenen Fenstern, zum Beispiel nachts oder bei Lärm.

Worauf Sie achten sollten

Die Anlage braucht regelmäßige Wartung: Filter wechseln, Kanäle und Wärmetauscher reinigen. Planen Sie sie früh, damit Leitungswege im Grundriss berücksichtigt sind. Bei einem Kaminofen sind Abstimmung und raumluftunabhängiger Betrieb nötig, siehe Kaminofen im Niedrigenergiehaus. Wie die Lüftung ins Gesamtkonzept passt, zeigt Wie funktioniert ein Niedrigenergiehaus.

Lüften im Alltag: Anlage und Fenster

Die Lüftungsanlage läuft in der Regel dauerhaft auf einer Grundstufe. Beim Kochen, Duschen oder bei vielen Gästen darf eine Stufe höher gestellt werden, damit die Feuchte schnell abgeführt wird. Kurzes Stoßlüften über die Fenster bleibt möglich, ersetzt die Anlage aber nicht. Wie stark die Grundstufe eingestellt wird, legt der Installateur bei der Inbetriebnahme fest.

Lüftung und Raumklima

Ein gleichmäßiges Raumklima entsteht, wenn Feuchte laufend abgeführt wird. Das beugt Feuchteschäden und Schimmel vor, die vor allem an kalten Bauteilen entstehen. Die Anlage braucht dafür gesunde Filter und regelmäßige Kontrolle, sonst lässt die Luftqualität nach.

Ausführliche Antwort

Wo ist der Unterschied zwischen Niedrigenergiehaus und Passivhaus?

Niedrigenergiehaus, mit Satteldach, 156 m² Wohnfläche

Unterschied zwischen Niedrigenergiehaus und Passivhaus

Der Unterschied zwischen Niedrigenergiehaus und Passivhaus liegt vor allem im Energiebedarf: Ein Niedrigenergiehaus kommt nach gängiger Definition auf einen Jahresheizwärmebedarf von etwa 35 bis 75 Kilowattstunden je Quadratmeter, ein Passivhaus nach den Kriterien des Passivhaus Instituts auf höchstens 15. Das Passivhaus ist damit der deutlich strengere Standard und setzt eine sehr dichte Gebäudehülle sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung voraus.

Kurzvergleich in einer Tabelle

MerkmalNiedrigenergiehausPassivhaus
Heizwärmebedarfetwa 35 bis 75 kWh/(m²a)höchstens 15 kWh/(m²a)
Luftdichtheit (n50)keine eigene Vorgabe, es gelten die Grenzwerte für Neubautenhöchstens 0,6 pro Stunde
LüftungFensterlüftung oder LüftungsanlageLüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Rechtsstatus des BegriffsMarktbegriff, nicht gesetzlich geregeltKriterien des Passivhaus Instituts

Was ist ein Niedrigenergiehaus?

Ein Niedrigenergiehaus ist ein Haus, das deutlich weniger Heizenergie braucht als ein älteres Gebäude. Ausführlich erklärt die Antwort, was ein Niedrigenergiehaus ist. Einen Überblick über Bauweisen und Anbieter gibt die Seite Niedrigenergiehaus.

Definition und Grenzen

Nach dem Glossar von Baunetz Wissen darf sich ein Gebäude Niedrigenergiehaus nennen, wenn sein Jahresheizwärmebedarf zwischen 35 und 75 Kilowattstunden je Quadratmeter liegt. Häufig wird auch der ursprüngliche Wert von unter 70 Kilowattstunden genannt. Der Begriff ist keine gesetzlich geschützte Gebäudekategorie, sondern ein Marktbegriff. Nennt ein Anbieter ein Haus Niedrigenergiehaus, sollten Sie sich deshalb den konkreten Kennwert schriftlich bestätigen lassen.

Wann gilt ein Haus als Niedrigenergiehaus?

Maßgeblich ist der berechnete Heizwärmebedarf, nicht die Bauweise. Ein Holzhaus, ein Ziegelhaus oder ein Fertighaus kann Niedrigenergiehaus sein, wenn Dämmung, Fenster, Luftdichtheit und Heizung zusammen den Wert erreichen. Neubauten müssen ohnehin die gesetzlichen Mindestanforderungen an den Energiebedarf erfüllen. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) heißt seit dem 29. Juli 2026 Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG).

Was ist ein Passivhaus?

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das so wenig Heizwärme braucht, dass sich ein klassisches Heizsystem weitgehend erübrigt. Warum das so ist, erläutert die Antwort, was ein Passivhaus ist, die Bauweise zeigt die Seite Passivhaus.

Kriterien nach dem Passivhaus Institut

Das Passivhaus Institut nennt für das Passivhaus einen Heizwärmebedarf von höchstens 15 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr, eine Luftdichtheit von höchstens 0,6 pro Stunde bei 50 Pascal (n50) und einen Primärenergiebedarf von höchstens 120 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. Nach Angaben des Instituts braucht ein Passivhaus rund 90 Prozent weniger Heizwärme als ein durchschnittliches Bestandsgebäude und mehr als 75 Prozent weniger als ein durchschnittlicher Neubau.

Lüftung mit Wärmerückgewinnung

Weil ein Passivhaus sehr dicht gebaut ist, sorgt eine Lüftungsanlage für den Luftaustausch. Sie gibt einen großen Teil der Wärme der Abluft an die frische Zuluft ab. Die Zertifizierungskriterien des Passivhaus Instituts für Lüftungsgeräte verlangen dafür einen Wärmebereitstellungsgrad von mehr als 75 Prozent. Die Restwärme, die im Winter noch fehlt, kann je nach Konzept über die Zuluft oder ein kleines Heizsystem ergänzt werden. Dass ein Passivhaus ganz ohne Heizung auskommt, gilt deshalb nur mit Einschränkung. Das Warmwasser lässt sich zum Beispiel mit einer Solarthermieanlage unterstützen.

Niedrigenergiehaus oder Passivhaus: Kosten, Förderung und Nachteile

Mehrkosten

Das Passivhaus kostet in der Regel mehr als ein Niedrigenergiehaus, weil Dämmung, Fenster, Lüftungsanlage und Luftdichtheit höhere Anforderungen erfüllen müssen. Eine belastbare Zahl für die Mehrkosten nennen wir nicht, sie hängt stark vom Entwurf ab. Orientierung zu den Baukosten bietet die Antwort zu den Kosten eines Passivhauses pro Quadratmeter.

Förderung

Welche Förderung für ein Niedrigenergiehaus oder Passivhaus in Frage kommt, ändert sich regelmäßig. Hinweise bieten die Fördermittel für das Niedrigenergiehaus. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor Vertragsabschluss bei der zuständigen Förderstelle (Stand Oktober 2026). Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Nachteile

  • Beim Niedrigenergiehaus ist der Begriff unscharf, der Standard kann je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen.
  • Beim Passivhaus sind die Anforderungen an Planung und Ausführung hoch, die Baukosten liegen höher, und das Haus verlangt eine Lüftungsanlage mit regelmäßiger Wartung.
  • Beide Standards verlangen eine sorgfältig geplante und gemessene Luftdichtheit.

Für wen eignet sich welcher Standard?

Das Niedrigenergiehaus passt zu Bauherren, die niedrige Heizkosten möchten und Spielraum bei Entwurf und Budget brauchen. Das Passivhaus eignet sich, wenn Sie bereit sind, in einen kompakten, sehr dichten Entwurf und eine Lüftungsanlage zu investieren, um den Heizwärmebedarf auf ein Minimum zu senken. Wer unsicher ist, lässt beide Varianten von einem Energieberater durchrechnen.

Häufige Fragen zu Niedrigenergiehaus und Passivhaus

Was ist der Unterschied zwischen einem Passivhaus und einem Niedrigenergiehaus?

Der Heizwärmebedarf: höchstens 15 kWh/(m²a) beim Passivhaus gegenüber etwa 35 bis 75 kWh/(m²a) beim Niedrigenergiehaus. Das Passivhaus verlangt zusätzlich eine besonders dichte Hülle und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Welche Nachteile hat ein Niedrigenergiehaus?

Der Begriff ist nicht gesetzlich geregelt, sodass der tatsächliche Standard schwanken kann. Außerdem können die Baukosten höher sein als bei einem Haus, das nur die Mindestanforderungen erfüllt.

Ist ein Niedrigenergiehaus heute noch ein Standard?

Der Begriff wird weiter genutzt. Rechtlich maßgeblich sind für Neubauten die Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG, bis 28. Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz), nicht der Begriff Niedrigenergiehaus.

Ausführliche Antwort

So gehen Sie weiter vor

Vergleichen Sie zuerst Grundrisse, nicht Preise. Merken Sie sich drei bis fünf Häuser, prüfen Sie bei jedem, ob die Bodenplatte enthalten ist, und fordern Sie dann die Unterlagen an.

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